Bärtige Blondine – Blonder Bart

Es gibt Bärte in allen Farben und eines möchte ich gleich mal am Anfang klarstellen: Jeder Bart ist ein guter Bart. Auch schüttere und lückenhafter Haarwuchs im Gesicht lässt sich zu einem Bart modellieren. Pflegen und formen und mit dem arbeiten was da ist. Nicht aus jedem Bartwuchs lässt sich alles machen, aber es lässt sich auf jedem Bartwuchs etwas machen! So, genug dazu, wenden wir uns dem Thema zu: Der blonde Bart.

Melanie?

Ja, es ist lange her, da hab ich den Beitrag Melanie, wo ist das Melanin hin? geschrieben. Da ging es noch um den Verlust der Farbe im Bart. Dann hatte ich schon das Thema rote Bärte, das ich im Beitrag MC1R – Rotbarts Gen bearbeitet habe. Sowohl das Melanin, als auch das Gen MC1R sind mir bei der Recherche zum heutigen Beitrag begegnet. Ich habe einen Beitrag zu blonden Bärten auf bartpflege.biz gelesen, der mich zu meinem heutigen Beitrag inspiriert hat und möchte heute mal ganz herzlich alle Blondinen unter meinen Lesern herzlich begrüßen! Bei etwas mehr als 4.000 Facebook-Fans sollten statistisch gesehen etwa 80 blonde Männer sein. Und natürlich ist dann auch der Bart blond.

Blonder Bart

Es gibt viele Vorurteile gegenüber dem blonden Bart. So soll er dünner und weniger dicht sein. Man meint, dass der blonde Mann einfach weniger Bartwuchs hat. Dem gegenüber stehen volle und prächtige blonde Bärte, die man genauso häufig sieht, wie blonde Männer. Das Barthaar ist in vergleichbarer Anzahl und Dichte vorhanden und auch der blonde Bart zeichnet sich durch größere Haardurchmesser aus. Er wächst genauso schnell, wie der Bart an einem schwarzhaarigen Mann. Wo und wie dicht der Bart wächst wird allerdings auch von den Genen bestimmt. So wie ein schwarzhaariger Mann unter unregelmäßigem Bartwuchs leiden kann, so kann das auch einem Blonden passieren.

rezessiver Bart

Blond ist im Rückgang. Gregor Mendel hat das in seinem Garten herausgefunden. Das Kind erbt von den Eltern zwei Haarfarben. Sagen wir mal vom Vater schwarz, von der Mutter blond. Treffen schwarz und blond dann aufeinander, dann zieht schwarz, weil es dominant ist. Das rezessive Blond-Gen bleibt unterdrückt. Gehts dann nach ein paar Jahren selbst zur Sache, dann gibt es eine 50:50 Chance, dass das Blondgen weitergegeben wird. Trifft dann das Blondgen des schwarzhaarigen Vaters zufällig auf das unterdrückte Blondgen der brünetten Mama, dann ist nicht immer der Postbote schuld am blonden Nachwuchs. Es könnte auch ein blonder Vorfahr gewesen sein. Allerdings führt das zu dem recht geringen Anteil von etwa 2% an blonden Menschen. Blond spielt damit in derselben Liga, wie rot.

Vorteile ohne Ende

Wie sich blond mit diesen schlechten Voraussetzungen überhaupt halten konnte kann die Wissenschaft nicht schlüssig erklären. Eine der Theorien ist aber sicher recht schmeichelhaft für die blonden Mitleser. Sie besagt, dass die blonde Höhlenfrau einfach begehrter war, als die anderen. Alleine das anders Sein reicht aus, um für das andere Geschlecht interessanter zu werden. Das sind ja schon mal gute Nachrichten für den blonden Bartträger! Ist der Bart alleine schon ein Merkmal, das von der Masse der Rasierten ablenkt und ein gepflegter Bart ein Vorteil gegenüber den ungepflegten der anderen Männer, so bringt der blonde Bart noch mal den Extra-Kick. Mit blondem Bart sticht man in punkto Attraktivität und Interesse des anderen Geschlechts, zumindest theoretisch, die anderen Männer aus. Klar, dass da der Rest auch noch passen muss, aber geht man von den gleichen Voraussetzungen aus, ist der blonde im Vorteil.

Auf die Pflege kommt es an

Wie bei allen Ausprägungen des Bartes ist auch beim blonden Bart die richtige Pflege essentiell. Auch wenn die Wirkung der hellen Haare eine andere ist, als die dunkler Barthaare, sollte man bei der Pflege auf keinen Fall abstriche machen. Ob 3-Tage-Bart, oder wallender Vollbart ist dabei egal. Schneiden der Konturen, regelmäßige Besuche beim Barber und Pflege von Haut und Haar mit Bartöl, Bartshampoo und Bartwachs ist Pflicht!

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