Bart, Duft und gute Laune

Ein Lift ist wahrlich kein Ort an dem man erfreuliche olfaktorische Erlebnisse vermuten würde. Allerdings sind es nicht immer nur die Flatulenzen, die uns hart treffen, wenn die Türe sich öffnet. Manch ein Mitmensch, der eine längere Fahrt im Lift tätigt hinterlässt ein ganz anderes Andenken. Eine schöne Idee, die wir als Bartträger auch aufgreifen sollten.

Morgen!

Es gibt die Herrschaften und auch die Damen, denen das sanfte Rütteln des Liftes bei seiner Fahrt von einer Etage zur nächsten, aber auch das vermeintliche Alleinsein Anlass genug sind, sich einmal so richtig zu entspannen. Die Folge, dank eines ausgiebigen und zwielichten Frühstücks ist oft das Entweichen einer ordentlichen Portion Methan. Liest man nach, dann stellt man fest, dass Methan farb- und geruchslos sein soll. Den ersten Teil, also die Behauptung es wäre farblos, kann man nachvollziehen. Beim Geruch scheiden sich scheinbar die Geister. Offensichtlich entweicht neben dem Methan auch noch ein geruchsintensives Additiv, das dem morgendlichen Pups sein würziges Aroma verleiht und erwartungsvolle Gesichter erfrieren lässt, wenn die Schiebetür sich vor ihnen öffnet.

Löbliche Ausnahme

Ja, die bösen Liftpupser gibt es wohl in jedem Wohnhaus mit mehr als einer Etage. Umso erfreulicher aber, wenn ein Vorbenützer des Liftes ein weniger aggresives Bouquet hinterlässt. Die Ursache für die oft schon lieblichen Düfte haben ihren Ursprung auch nicht in den Tiefen des Gedärms. Sie entspringen nicht den Körperöffnungen der Liftbenutzer, sondern steigen sanft von dessen Haut und Haaren auf. Parfum in allen Ausprägungen entströmt da den frisch geduschten und für den Arbeitstag vorbereiteten Körpern. Hat man die Freude und das Vergnügen nach einem solchen Duftwolkenproduzenten in der Enge des Lifts zu verweilen, dann ist die Freude ungleich höher, als hätte er sich kurz Luft gemacht.

Gefahr Geruch

Als Bartträger liegt in aggresiven Formen des Geruchs durchaus eine gewisse Gefahrenquelle. Wer einmal nichtsahnend mit wehendem Bart durch den Kuhstall flaniert ist, der wird wissen, dass solche Gerüche sich gerne im Bart festsetzen. Noch Tage später lässt sich das Fleckvieh trotz vorbildlicher Reinigung des Vollbarts, erahnen. Es empfiehlt sich also Orten, an denen solche Duftwolken ihr Unwesen treiben, großräumig auszuweichen. Eine gesunde Option für den durchschnittlichen Bartträger ist beispielsweise das Treppenhaus. Statt in der unangenehm stinkenden Liftluft auszuharren kann man das Treppenhaus als Auf-, oder Abstiegshilfe nutzen. Gut fürs Herz und den Quadrizeps, aber auch anstrengend. Fährt man Kinderwagen, dann fällt das Treppenhaus ohnehin aus.

Freude bereiten

Lassen wir das unangehme Thema Pupsen erstmal hinter uns und wenden uns dem eigentlichen Inhalt meines heutigen Artikels zu. Wem schon einmal eine wunderbar angenehme Duftwolke entgegengewogt ist, der weiß wie angenehm das sein kann. Ein solcher Moment hat durchaus das Potential den Tag schon am Beginn als guten Tag zu markieren. Auch im Bereich der Duftstoffe gibt es schwarze Schafe und manches Parfum sollte nur mit Waffenschein erworben werden dürfen, aber im Regelfall erfreut ein Parfum, ein Deo, oder eine sonstige wohlriechende Substanz, die auf den Körper aufgetragen wurde, die Nase. Warum also nicht  die Vorteile des Bartes auch den anderen Bewohnern des Mehrparteienhauses zugänglich machen.

Reiner Duft

Wer hier aufmerksam mitliest, der weiß, dass die Empfehlung lautet, nur Naturkosmetik in den Bart einzuarbeiten. Neben den pflegenden Inhaltsstoffen sind Bartöle, Beardbalm und Co. auch mit Duftstoffen abgerundet. Das gute daran ist, dass es sich mit sehr wenigen Ausnahmen um natürliche Dufte handelt. Bartpflege verströmt also nicht nur feinsten Duft, sondern ist dabei auch noch rein und angenehm im Geruch. Ist es nicht eine tolle Aufgabe jeden Morgen die Bartpflege mit dem Vorsatz zu betreiben, den Menschen, die nach einem selbst den Lift benützen, den Tag zu versüßen? Bitte nicht falsch verstehen, das ist kein Aufruf das Bartöl flaschenweise über den Bart zu kippen um um jeden Preis ein bleibendes Vermächtnis zu hinterlassen. Es geht eher darum, die Luft im Lift mit den wunderbaren Duftstoffen, die die Hersteller der Bartpflegeprodukte mit Liebe ausgewählt und verarbeitet haben, ein klein wenig anzureichern. Der nächste Liftfahrer wird es Dir danken!

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