Bart färben mit Augenbrauenfarbe

Plastische Chirurgie und ästhetische Medizin sind heute nichts außergewöhnliches mehr. Was manchem Menschen mit Narben, oder anderen optischen Mängeln helfen sollte, scheint allerdings oft gegenteilig eingesetzt zu werden. So kann mancher C-Promi mit Hang zur Schönheits-OP sofort in der Geisterbahn anfangen, wenn es mit dem Promi sein nicht mehr so läuft. Aber es muss nicht immer Hammer und Meißel sein, der zum Einsatz kommt, wenn die eigene Optik mißfällt. Was im Fernsehen in die Kamera(, gut lächeln wäre übertrieben, also) schaut, ist die Königsklasse. Die Amateur-Einsteigerliga in der eigenen Überarbeitung fängt damit an, sich zu bemalen. Auch das Bart färben fällt in diese Einsteigerklasse.

Brust raus

Es ist ja oft ganz erfreulich, was Schönheitsdoktoren da so zusammennähen. Zu wenig wird nach alter Klempner-Manier mit Silikon aufgepimpt und wo etwas übersteht wird großzügig gekürzt. Bei beiden Geschlechtern gleichermaßen beliebt ist etwa die Brustvergrößerung. Statt schlapp zu hängen wird stramm gestanden. Die kaum erkennbaren Narben der OP fallen im echten Leben nicht auf und verschmelzen in einschlägigen Filmwerken mit dem Hintergrund. Es gibt ausreichend visuelle Reize, die von dem kleinen Makel ablenken. Bei etwa 50.000 Brustvergrößerungen, die jährlich in Deutschland durchgeführt werden, stehen die Chancen ganz gut, bei entsprechendem Beuteschema auch einmal solche plastischen Kunstwerke aus der Nähe zu sehen. Die Unzufriedenheit mit dem eigenen Körper ist offensichtlich weit verbreitet.

Bartfarbe

Wenden wir uns also, nach der üppigen Einleitung, die wir sanft wippend zurücklassen wollen, einem ernsteren Thema zu. Der Vollbart hat eine Eigenschaft, die nicht jeder Mann gut findet. Tatsächlich kann am Kinn Barthaar in einer Farbe sprießen, die man so nicht erwartet hätte. Einerseits sind das verschiedene Rottöne, oder etwa ein helles Braun, während das Haupthaar in sattem Schwarz erstrahlt, die sich da entwickeln. Andererseits bleiben wir leider nicht immer vom Stress des Alltags verschont. Wer einen stressigen Job, oder eine Frau hat, der weiß, wovon ich rede. Hast Du beides und/oder auch noch Kinder, dann wirst Du Schwierigkeiten haben, den Artikel zu lesen. Nicht weil die lieben Kleinen dich belagern und im Hintergrund Tom sein Erdbeermarmeladenbrot mit Honig sucht, sondern auch weil Du heftig nickst. Nicht nur Dein Bart ist vorzeitig ergraut. Das kommt immer wieder einmal vor und ist kein Grund zur Sorge.

Bio-Bart

Die meisten Männer tragen ihren Bart gerne und voller Stolz in der Farbe, die er nun einmal hat. Ein andersfärbiger Bart kann einen interessanten Effekt haben. Wird der Bart weiß, dann macht er das in den meisten Fällen so, dass es gut aussieht. Die weißen Bereiche sind symmetrisch und durchgängig. Sie zeigen sich als weiße Streifen, die dem Vollbart eine markante Erscheinung geben und die Wirkung stark positiv verändern kann. Manche Männer haben aber eine Problem mit den verschiedenen Farben. Willst Du Deinen Bart färben, dann hör Dir diesen klaren Tipp an: Lass es! Zumindest dann, wenn Dein Bart länger als 1 Zentimeter ist. Die beiden wichtigsten Argumente möchte ich Dir nicht vorenthalten. Es lässt sich nicht vermeiden, dass Du auch die Haut färbst, wenn Du Deinen Bart selbst färben willst. Zusammen mit dem, ohnehin etwas unnatürlichen Aussehen gefärbter Haare, kommt die gefärbte Haut nicht unbedingt gut.

Keule ins Gesicht

Das zweite, und wichtigere Argument, gegen das Bart färben, ist die Farbe selbst. Dass Barthaar und die restlichen Haare am Körper recht unterschiedlich sind, ist eine Tatsache. Deswegen sind die Mittel, die man sich sonst in die Haare reibt, nur bedingt für den Bart geeignet. Auch die Tatsache, dass Haarfarbe, mit wenigen löblichen Ausnahmen, direkt aus der Chemiefabrik kommt, ist eine wichtige Information. Das sollte man bedenken, bevor man sich die Pampe beherzt ins Gesicht reibt. Bevor man das Risiko, das eine solche Behandlung mit sich bringt, in Kauf nimmt, sollte man lieber riskieren, dass man nicht jedem Menschen besonders gut gefällt. Allerdings darf man einen Themenkomplex nicht außer Acht lassen.

Drei-Tage-Silberrücken

Jeder trägt den Bart, den er gut findet. Das bedeutet, dass nicht jeder Vollbart eine stolze Länge haben muss und bei starkem Wind waagrecht steht. Es gibt auch sehr kurze Bärte. Hier hat die Natur schlechte Karten. Was als weiße Strähne gut aussieht und dem Bartträger die Aura von Weisheit verleiht, kann sich nur dann positiv ausleben, wenn die Strähne eine Strähne ist und nicht nur ein paar kurze Barthaare. In dem Fall wird aus einer weißen Strähne ein weißer Fleck im Bart. Auch wenn die weißen Bereiche sehr schön und symmetrisch sind, kommen sie im kurz getragenen Bart einfach nicht zur Geltung. Hier kann Bart färben eine Lösung sein.

Profis fragen

Wer seinen Bart färben möchte steht zuerst vor der alten Make-or-Buy entscheidung. Selber die Finger schmutzig machen, oder jemanden dafür bezahlen. Entscheidet man sich für die Kauf-Variante, dann sollte der Zahlungsempfänger ein Barber sein. Aber vorsicht, nicht jeder Barbier färbt auch Bärte. Es lohnt sich also ein Blick auf die Preisliste. Steht da nichts von Färben, dann könnte es sein, dass das Service nicht angeboten wird. Es gibt aber Barbiere, die auch gerne Bärte färben. Bevor Du also Deine Oma nach ihrem Friseur fragst, such lieber noch ein wenig. Die zweite Variante wäre es, selbst Hand anzulegen. Dabei muss das Augenmerk auf dem eingesetzten Mittel liegen. Nicht jede Farbe ist gut für den Bart und die Gesichtshaut.

Ammoniak, oder nicht?

Eine Diskussion, die es in letzer Zeit immer wieder gibt, ist die Frage, ob Haarfarbe mit Ammoniak schädlich ist. Das Ammoniak sorgt dafür, dass die Haare aufquellen und die Haarschuppen sich lockern. Das ist die Voraussetzungd dafür, dass Farbe eindringen und eben färben kann. Ammoniak riecht intensiv stechend. Allerdings ist das ein gutes Zeichen, denn der starke Geruch zeigt an, dass es sich schnell verflüchtigt. Das schont das Haar, denn das Ammoniak verdunstet rasch und damit ist auch die Wirkung auf die Haare weg. Allerdings reizt Ammoniak die Augen und es ist daher nur mit äußerster Vorsicht im Gesicht anzuwenden. Besser man greift auf ammoniakfreie Produkte zurück. Spezielle Bartfärbemittel sind frei von Ammoniak und auch auf die widerspenstigen Barthaare ausgerichtet.

Bart färben mit Augenbrauenfarbe

Eine Alternative ist Augenbrauenfarbe. Im Prinzip muss die Augenbrauenfarbe dasselbe leisten, wie ein Bartfärbemittel. Es muss in unmittelbarer Umgebung zu den Augen, relativ dickes Haar färben. Es ist also nicht weiter verwunderlich, dass viele Hersteller von Augenbrauenfarbe sogar darauf hinweisen, dass man damit auch den Bart färben kann.

Bevor man sich mit dem Bart färben konkret auseinandersetzt sollte man aber auch Alternativen prüfen. Vielleicht kann man den grauen Barthaaren mit einem anderen Bartstil, oder einem längeren Bart leicht zu einer besser Wirkung bringen. In jedem Fall ist die Option nicht zu färben besser, als Haarfarbe einzusetzen. Will man trotz reiflicher Überlegung mehr Farbe im Bart, ist die erste Anlaufstelle der Barber des Vertrauens. Erst wenn man dort keinen Erfolg hat, kann man den Bart daheim färben. Wie auch immer Du Dich entscheidest, ich wünsche Dir viel Erfolg dabei!

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