Bart, Kürbiskernöl und Käferbohnen

Wer auf mein-vollbart.de einen Blick ins Impressum wagt, der weiß sofort, dass ich in Österreich lebe. Heute wohne ich wieder in meiner Heimatstadt Wien. Das war aber nicht immer so. Für drei Jahre habe ich meinen Wohnsitz in die Steiermark verlegt und ein wenig das Landleben genoßen. Genießen ist dort gar nicht so schwer und wer einmal Kastanien und Sturm in der steirischen Toscana probiert hat, oder an der Weinstrasse einen erlesenen Tropfen kosten durfte, der weiß, dass man die Gegend nicht umsonst Genußregion nennt. Neben Wein und anderen tollen Köstlichkeiten wird in der Region auch Kürbiskernöl hergestellt.

Woaz und Öüüü

Drei Jahre lang hab ich einem recht verträumten Ort an der slowenischen Grenze gelebt und es mir gutgehen lassen. In der Landwirtschaft gibt es in der Ecke, in der ich gelebt habe zwei Pflanzen, die im großen Stil kultiviert werden. Das ist einerseit der Mais, oder ‚Woaz‘, wie die Einheimischen ihn nennen und auf der anderen Seite der Kürbis. Aus Sicht des Motorradfahrers möchte ich einmal meine Vorliebe für den Kürbis kundtun. Mais steht höher, als jedes Auto und sogar ausgewachsene landwirtschaftliche Maschinen können sich hinter einer Kurve bequem hinter dem lästigen Gemüse, oder eigentlich Süßgras, verstecken. Nix da mit aus der Kurve heraus beschleunigen, sondern die 85 Pferde mit dem Boxer in Standgas auf Gefahrensicht durch jede Kurve rollen lassen. Da ist Kürbis doch viel angenehmer!

Kürbiskernöl

Auch das Produkt, das man aus den Kürbissen herstellt ist etwas Feineres, als der Mais, der zum Großteil als Viehfutter endet. Die Kürbisse werden bei der Ernte aufgeschnitten und die Kerne entnommen. Die Kürbiskerne werden geröstet und gepresst. Man kann die gerösteten Kerne auch als Knabberkerne kaufen, die hohe Schule der Kürbiskernverarbeitung ist aber das Kübiskernöl. Die Einheimischen sprechen es ‚Kürbiskernöüüü‘ aus. Für knapp unter 20 Euro kann man einen Liter beim Kürbisbauern des Vertrauens erstehen. Als Salatöl ein unbeschreiblicher Genuß und mit seinem nussigen Geschmack gut in verschiedensten unerwartenen Kombinationen einsetzbar. So schmeckt es beispielsweise mit Vanilleeis ganz hervorragend. Kürbiskernöl ist dickflüssig wie Motoröl und auf den ersten Blick auch ähnlich dunkel. Auf den zweiten Blick ist es dunkelgrün. Es ist gut für die Prostata und schmeckt wirklich toll. Der Geruch ist angenehm nussig und als Lebens-, oder eigentlich Genußmittel ist das Kürbiskernöl ein absoluter Geheimtipp! Mehr Informationen zum Kürbiskernöl findest Du übrigens auf kernoel.cc.

Rötlich schimmerndes Kürbiskernöl ausgiessen

Lecker Bart

Wer den bisherigen Aufsatz für eine Themaverfehlung hält liegt vielleicht nicht ganz falsch. Zu meiner Verteidigung muss ich aber anführen, dass nicht jeder meiner Leser dieses steirische Nationaldressing kennt. Damit man dem Rest des Beitrags aber folgen kann ist das wichtig. Speziell die kräftige Farbe und die dickflüssige Konsistenz, die das Öl auszeichnen, sollte man erahnen. Ein Dressing das man mit weißem Hemd, oder der schönen Hose nur mit absoluter Vorsicht genießen sollte. Warum ich Dich als Bartträger in das Thema Kürbiskernöl einführe ist schnell erklärt. Ich verbringe viel Zeit im Internet und ich recherchiere gerne rund um den Bart. So habe ich auf der Website von Eco Masters etwas gefunden, was ich nicht für möglich gehalten hätte. Da gibt es tatsächlich ein Bartöl, das als eines der enthaltenen 9 Öle auch Kürbiskernöl anführt!

Eco Masters Bartöl

Es ja mittlerweile so, dass mich in Punkto Bartpflege wenig überraschen kann. So lesen sich die Inhaltsstoffe des Eco Masters Bartöl auch ganz geläufig für mich. Virgin Arganöl, Jojobaöl, Vitamin E Öl, Süßes Mandelöl, Avocadoöl, Traubenkern-Öl, Aprikosenkern-Öl und Hanföl sind mir schon öfter begegnet. Jojobaöl ist ein Klassiker, genaiso das Mandel- und das Arganöl. Das neunte Öl ist allerdings Neuland für mich. Bei dem Wort Kürbiskernöl regen sich bei mir, dank meiner steirischen Vorbelastung, zwei Assoziationen. Schmeckt gut und macht hartnäckige Flecken. Dass ich dem zähflüssig nussigen Öl, von dem ich drei Jahre lang mindestens einen Liter im Kühlschrank hatte, einmal in einem Bartöl begegne hätte ich nicht gedacht. Dabei ist begegnet vielleicht noch untertrieben. Bisher habe ich vom Eco Masters Bartöl eigentlich nur gelesen.

Sympathische Inhaltsstoffe

Wer meine Produkttests kennt, der weiß, dass ich nur Produkte teste, die gewisse Standards einhalten. Vorzugsweise sollte es Naturkosmetik sein. Chemie kommt in den Inhaltsstoffen nicht vor. Das Bartöl von Eco Masters würde so eigentlich alle Kriterien erfüllen um in mein Beuteschema zu passen. Rein natürliche Inhaltsstoffe und keine speziellen Duftöle. Trotzdem liest man in der Produktbeschreibung von einem angenehmen Duft. Alleine schon das Kürbiskernöl ist Grund genug, sich dieses Öl einmal genauer anzusehen. Auf jeden Fall ein spannendes Produkt und ich werde auf jeden Fall eine höfliche Anfrage abschicken, ob ich ein Fläschchen davon testen darf. Vielleicht ergibt sich ja auch ein Zweites für ein Gewinnspiel.

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