Der Bart, die Manneskraft und das Gehirn

Die Natur macht es uns oft schwer, aber manchmal macht sie es uns auch richtig einfach. Bei der Partnerwahl greift sie uns beispielsweise kräftig unter die Arme. Will man als Frau einen potenten Kerl voller Manneskraft, dann gibt es ein paar offensichtliche und viele unterbewußt wahrnehmbare Kennzeichen dafür. Als Mann gibt es auch die eine, oder andere Wölbung, die uns am weiblichen Körper ins Auge springt und eine Garant für das ist, was wir doch alle irgendwie suchen.

sekundäre Geschlechtsmerkmale

Als hätte sie es gewußt, dass wir uns eines Tages in Polyester und Viscose hüllen werden, hat die Natur für ein paar klare optische Statements gesorgt, die auch ohne eingehende Tastuntersuchung der primären Partien die Geschlechtszugehörigkeit des Individuums, das vor uns steht meist sehr deutlich macht. Fangen wir mal mit dem Lieblingsthema der meisten Männer an. Der Busen der Frauen ist ein solches sekundäres Geschlechtsmerkmal. Es sagt viel aus über die Frau und auch wenn manch einer es handlich mag, so sind die größeren Kaliber tendenziell mehr gefragt.

Kombiniert mit einer Taille, wie nur Frauen sie haben und einer Hüfte, die jeden Schritt zu einem aufregenden Erlebnis und einer optischen Reizüberflutung werden lässt, werden via Augennerv und Stammhirn eine ganze Reihe von Knöpfen gedrückt und Hebel in den Tiefen des männlichen Gehirns bewegt. Liebe auf den ersten Blick quasi. Untermalt wird das ganze von einer Pheromonwolke, die uns unterschwellig in Erinnerung ruft, warum wir unsere Manneskraft haben.

Manneskraft

Auch in die andere Richtung funktioniert es ähnlich einfach. Ein paar Eckdaten visuell aufgenommen und schon brodelt es auch im weiblichen Gehirn. Wo wir Rundungen, Gebärfreude und üppige Vollmilchreserven suchen, da streift der Blick der Frau durch den Raum um einen Familienerhalter zu identifizieren. Potent und voller Manneskraft muss er sein, damit es überhaupt zur Familie kommt, die er dann erhalten muss, aber auch fit genug für einen lukrativen Posten im Vorstand, damit der Familie auch das Essen nicht ausgeht. Auch bei der weiblichen Partnerwahl schwingt unterbewußt einiges mit und auch der Mann versprüht seine Pheromone um auf seine vorbildliche Eignung als Partner optisch und unterbewußt hinzuweisen.

Geschmäcker sind verschieden

Frauen haben viele Tricks auf Lager um uns den Kopf zu verdrehen. Speziell an den fruchtbaren Tagen erscheinen uns Frauen deutlich attraktiver, als sonst. Der Grund ist der Duft, den sie voller unterbewußter Hintergedanken absondern. Für die tatsächliche Partnerwahl gibt es zwar mit dem Geschmack noch eine Hürde, die zu nehmen ist, die ganz simple Anziehungskraft zwischen den Geschlechtern ist allerding wissenschaftlich bewiesen. Die Wissenschaft zeigt Probanden Bilder und verströmt gleichzeitig Duft und schon schneiden die vermeintlich gutriechenden Damen attraktiver ab, als die anderen. Für die Männern gibt es zahlreiche Studien, die für den Bart sprechen. In Bilderserien mit unterschiedlichen, oder dem selben Mann mit verschiedener Bartlängen schneiden Bartträger besser ab. Kein Wunder!

Der Vollbart bringts

Der Bart ist, zumindest in seiner Urform, ein Produkt des Testosterons. Männliche Gesichtszüge, der für den Mann typische, stattliche Körperbau und natürlich ein stolz zur Schau getragener Bartwuchs lassen auf ordentlich Manneskraft schließen. Auch wenn es heute oft passiert, dass man den Partner nicht unbedingt fürs Leben, sondern nur für eine Nacht sucht, ändert das nichts an den Gesetzen der Natur. Ob der gute Mann für die Entfaltung seiner Manneskraft später ein paar Kamagra Tabletten einwerfen muss, lässt sich im Vorfeld also bereits unterbewußt erahnen. Auch bei den Frauen kann man sich bereits im Erstkontakt ein klares Bild von Ihrer körperlichen Eignung für die Umsetzung diverser indischer Liebeslehren machen. Allerdings sind wir heute auch schon einen Schritt weiter.

Mitdenken

Nachdem wir einen potentiellen Partner ja nicht mehr im Wald treffen, sondern bei einer Form des gesellschaftlichen Lebens, gibt es nach dem ersten Pheromonrausch noch eine Phase des Kennelernens, bevor man sich einvernehmlich ist. Ein paar zusätzliche Faktoren, die wir dann im Großhirn aufbereiten. Das Zwischenhirn trifft zuerst mal eine kleine Vorauswahl für uns. Im Gespräch und dem persönlichen Kontakt sucht man dann etwas mehr. Das trifft auf den Mann, aber auch auf die Frau zu. Denkt man ein wenig darüber nach, dann sind das zwei klare Aufträge. Der Auftrag, einen Bart zu tragen und der Auftrag, den Bart zu pflegen!

Sprich mich an!

Der Vollbart ist, wie weiter oben schon erwähnt, über den Umweg Testosteron ein Indiz für die vorliegende Manneskraft. Ein klares optisches Signal, das die Frauen attraktiv finden. Das Vorhandensein des Vollbarts ist also eine Einladung. Ein Signal an das Zwischenhirn der potentiellen Frau fürs Leben, die Nacht, oder die nächsten 5 Minuten auf der Toilette, das zusammen mit einer Pheromonwolke seine Wirkung nicht verfehlt. Allerdings ist die erste Hürde eben nur die erste und es folgen noch ein paar. Die zweite Hürde spielt sich dann schon auf einer intelektuelleren Ebene ab. Manneskraft hin, oder her – Sympathie wird gesucht. Schließlich bedingt die menschliche Sexualität nach der Einführung des aufrechten Gangs, dass man sich bei der Interaktion zuweilen Auge in Auge gegenüber sieht. Also sieht man sich den Gegenüber auch unter diesem Aspekt im Vorfeld genau an. Bei der Gelegenheit sieht man sich dann auch den Vollbart etwas genauer an. Jetzt kommt der Moment in dem sich die Bartpflege lohnt. Nicht nur Manneskraft, sondern auch Stil und Geschmack strahlt der gepflegte Bart aus. Argumente über Argumente.

Und wenn ich nicht suche?

Jetzt gibt es natürlich auch Männer, die nicht suchen, weil sie schon gefunden haben. Auch das ist keine Ausrede für eine Rasur, oder eine Vernachlässigung der Bartpflege. Schließlich hat man jemanden, den man schätzt bereits gefunden. Ein Mensch, den man nicht mehr beeindrucken muss und der sich auch von optischen Tricks nicht mehr täuschen lässt. Es trotzdem zu tun ist ein Zeichen der Wertschätzung die sie verdient hat, wenn sie die Richtige ist. Was die Partnerin niemals bewußt ausschalten kann, ist das Zwischenhirn und seine Vorliebe für den Bart. Auch in einer Beziehung kannst Du Deine Partnerin mit einem gepflegten Bart unterschwellig beeindrucken. Dass ausreichend Manneskraft dahinter steckt weiß sie zwar sicher noch, trotzdem kann es nicht schaden auch die Richtige jeden Tag aufs neue ein wenig von sich selbst zu überzeugen und sie noch etwas mehr zu überzeugen.

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