Bart weicher machen- 5 Tricks für Dich

Wer sich einen Bart wachsen lassen will, der wird schnell mit Vorurteilen konfrontiert werden. Der piekt, kratzt, juckt und stört bei den verschiedensten Aktivitäten, bekommt man ungefragt erklärt. Zwar werden die Probleme übertrieben und überzeichnet dargestellt, eines muss man dem Bart allerdings lassen. Barthaar ist stabil und hart. Wie man den Bart weicher machen kann, ist das heutige Thema.

Kupferdraht

Das Barthaar kann mt Kupferdraht verglichen werden. Zwar kann man es nicht so in Form biegen, wie den Draht, aber in Punkto Stabilität und Widerstand hält es mit. Barthaar kann also unangenehm sein, wenn es großflächig auf ungeschützte Hautpartien losgelassen wird. An diesen Umstand gewöhnt man sich aber ausgesprochen schnell. Schlimmer ist, dass sich ein harter Bart nicht ordentlich stylen lässt. Das Barthaar ist widerspenstig uns steht nach allen Richtungen davon. Eine fast unlösbare Aufgabe und häufig der Beginn eines Teufelskreis. Greift man in der Situation zum Föhn und glättet den Vollbart mit großer Hitze, dann macht ihn das nur noch widerspenstiger.

Feucht fröhlich

Das Barthaar reagiert auf mangelnde Feuchtigkeit damit, dass es spröde und hart wird. Eine struppige Matte, die ihren Träger und alle, die ihm nahe kommen, mit harten Haarspitzen pieksen. Die Grundidee hinter den folgenden Tricks zum Bart weicher machen ist es, das Barthaar mit ausreichend Feuchtigkeit zu versorgen. Ich zeige Dir verschiedene Varianten und To-Do´s, die dabei helfen einen angenehm weichen Bart zu tragen. Allerdings muss man dabei realistisch bleiben. Wer anstrebt, mit seinem Bart einem Angora-Kaninchen Konkurrenz zu machen, der wird sein Ziel nicht erreichen. Barthaar ist dicker und härter als andere Teile unsere Behaarung. Trotzdem kann man mit der richtigen Pflege für eine wunderbare Haptik sorgen, die zu begeistern vermag, wie kein Nagetier es je erreichen wird.

5 Tricks zum Bart weicher machen

Fünf einfache Maßnahmen, die Du alle befolgen solltest. Ein weicher Bart ist damit nicht schwer zu erreichen.

1 – Ernährung

Man ist, was man isst. Das gilt auch für unsere Bärte. Die wichtigste Quelle zur Versorgung des Bartes mit Flüssigkeit, ist unser Körper. Talgdrüsen, die es auch im Gesicht gibt, sorgen für eine dünne Fettschicht auf der Haut. Voraussetzung dafür, dass diese Schicht produziert werden kann, ist die Versorgung mit ausreichend Nahrung und vor Allem Flüssigkeit. Zwar gibt es, entgegen der allgemeinen Meinung, keine Studie, die besagt, dass man eine Mindestmenge an Flüssigkeit zu sich nehmen sollte, aber der eine oder andere Liter sollte es über den Tag verteilt, schon sein. Eine Grundversorgung mit Flüssigkeit und ausgewogener Ernährung ist die Basis für funktionierende Abläufe im Körper. Dazu gehört auch die Produktion in den Talgdrüsen.

2 – Bürsten

Eine Bartbürste ist eine der wunderbarsten Erfindungen der Menschheit. Neben der Suchtgefährdung, die von der Bartbürste ausgeht, erfüllt sie auch ganz praktische Zwecke. So regt sie nicht nur die Produktion der Talgdrüsen und damit die Versorgung des Bartes mit Feuchtigkeit an, sondern verteilt das Fett auch gleich im Bart. Außerdem wird alles, was dort nichts verloren hat aus dem Bart herausgebürstet. Auch nach dem Einarbeiten von Bartpflegeprodukten empfiehlt sich daher der Einsatz der Bürste. So kann man mit wenig Aufwand das Bartöl, oder dem Beardbalm bis in die untersten Haarschichten verteilen.

3- Waschen

Auch allerhand Substanzen, die der Alltag für uns bereit hält, sammelt der Bart ein. Sukzessive sammelt sich Staub und allerhand anderes im Bart. Ihn regelmäßig zu waschen ist also Pflicht, will man auf längere Zeit noch gesellschaftsfähig sein. Beim Waschen sollte man allerdings ein paar Dinge beachten. Erstens sollte nur Bartshampoo, oder Bartseife zum Einsatz kommen. Sanfte und schonende Reinigung ist damit garantiert. Duschgel, oder Haarshampoo trocknen die empfindliche Gesichtshaut stark aus und nehmen dem Bart seine natürliche Feuchtigkeitsreserve.

Beim Waschen öffnen sich die Barthaare und das Haar saugt sich mit Wasser voll. Nach der Bartwäsche ist daher der ideale Zeitpunkt für eine Rasur der Konturen, aber auch für das Einarbeiten von Bartpflege. Bartöl wird vom Bart besser aufgenommen, als wenn man es ins trockene Barthaar einarbeitet. Will man den Bart weicher machen, dann sollte man seinen Bart regelmäßig mit geeigneten Pflegemitteln waschen und anschließend pflegen. Nach dem Waschen solltest Du noch zwei verbreitete Fehler vermeiden, damit es Deinem Bart auf Dauer gut geht. Bearbeite ihn nicht zu heftig mit dem Handtuch, sondern drücke ihn sanft mit dem Handtuch aus und achte beim Föhnen darauf, dass er nicht zu heiß wird!

4 – Ölen

Der Bart hat einen Standortnachteil. Im Gesicht wird die Behaarung nicht so gut mit Feuchtigkeit versorgt, wie am Kopf. Das zusätzliche Einarbeiten von Bartpflegeprodukten ist daher Pflicht. Die Auswahl ist groß und oft fällt die Entscheidung schwer. Achte unbedingt darauf, dass das Bartpflegeprodukt als Naturkosmetik, oder als 100% natürlich gekennzeichnet ist. Oft finden sich unnötige Inhaltsstoffe, die Deinem Bart nicht gut tun. Wer sich nicht entscheiden kann, der findet auf meiner Seite eine Reihe von Produkttests. Ich teste nur Produkte von denen ich schon im Vorfeld überzeugt bin.

Ob man Bartöl, Beardbalm, oder Bartpomade einsetzt ist grundsätzlich egal. Der Unterschied ist die Dauer, die das Produkt braucht um aufgenommen zu werden. Ein leichtes Bartöl zieht am schnellsten ein, ist also nach dem Duschen eine gute Wahl, wenn der Bart Feuchtigkeit nötig hat. Schweres Bartöl und cremeförmige Produkte halten sich länger im Bart und versorgen den Bart über längere Zeit. Man kann natürlich auch ein leichtes Bartöl mit einer Bartpomade kombinieren. Die festen Pflegeprodukte geben dem Bart auch Halt und sorgen dafür, dass er über lange Zeit in Form bleibt.

5 – Spezialprodukte

Neben der täglichen Bartpflege gibt es auch spezielle Produkte, die akut helfen sollen. Eine Kur mit heißem Bartöl, spezielle Bartsmoother, oder Conditioner, die das Haar nach dem Waschen wieder versiegeln können besonders harte Fälle wunderbar weich machen. Allerdings lässt sich ein Bart durchaus mit ein paar Tropfen Bartöl, die man regelmäßig anwendet zu einem wunderbaren haptischen Erlebnis machen, das alle, die Dir nahe genug kommen dürfen, uneingeschränkt begeistern wird!

Bart weicher machen

Mit dem Bart trägt man auch eine große Verantwortung. Nicht zuletzt ist die Bartpflege ein wichtiger Aspekt. Ein Bart, den man nicht pflegt ist natürlich ungepflegt. Neben dem Ungeziefer und dem Verwesungsgeruch, der den Bartträger umweht, gibt es aber auch anderen Nachteile, wenn man die Bartpflege vernachlässigt. Der Bart wird unangenehm hart, wenn er austrocknet. Die regelmäßige Bartpflege ist ein wichtiger Aspekt um uneingeschänkt Freude am eigenen Bart zu haben. Auch ein Drei-Tage-Bart freut sich schon über ein wenig Bartöl, aber eine Tatsache ist auch unbestritten: Je länger der Bart, desto weicher.

 

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