Bartshampoo – Weg mit dem Dreck

Dem Bart kann man eigentlich nicht viel vorwerfen. Er wächst und schmückt unser Gesicht. Er wärmt uns, wehrt UV-Stahlen, Regen, Schnee und kleine Vogelschwärme ab, wenn wir Laufen, oder Biken. Einen kleinen strategischen Fehler hat das Prachtstück allerdings gemacht. Statt sich ein ruhiges und sicheres Plätzchen, wie das meiste andere Haar zu suchen wächst der Bart unerschrocken mitten in der Gefahrenzone. Ein Glück, dass er Bartshampoo gibt!

Widersprüchliche Bedürfnisse

Der menschliche Körper hat eine ganze Reihe von Bedürfnissen. Manche davon kollidieren regelmäßig miteinander. So gibt es das eine, oder andere Grundbedürfnis, das eigentlich im krassen Widerspruch zum Geldverdienen steht. Wir schlafen einfach gern und auch wenn einer Morgens um vier gerne aufsteht, heißt das noch immer nicht, dass er gerne Arbeiten geht. Er könnte ja andere Grundbedürfnisse im wahrsten Sinn des Wortes befriedigen und dann etwas gegen den Hunger tun. Auch ein Mittagsschlaf ist nach Meinung der Experten eine feine Sache, wenn man es nicht übertreibt. Also gäbe es da schon genug zu tun, statt arbeiten zu gehen. Unser Sicherheitsbedürfnis treibt uns aber aus dem Haus, denn nur wenn die Kohle passt, kann man nächsten Monat sicher noch sein Leben finanzieren. Also kollidieren hier unser Schlaf- mit dem Sicherheitsbedürfnis. Die beiden sind aber nicht die einzigen!

Schönheit muss Hungern

Konkret möchte ich auf die Kollision unseres Ess- und des Schönheitsbedürfnisses eingehen. Alle paar Stunden macht sich Hunger und Durst breit und unser Körper schüttet allerhand Hormone und andere Säfte aus, die uns auf die Jagd, auf die Suche, oder einfach zur Frittenbude ums Eck schicken. Das zweite ist ein weniger triebgesteuertes Bedürfnis. Es geht höchsten um den Trieb des anderen Geschlechts. Die Rede ist von Bedürfnis gut auszusehen. Um dieses anspruchsvolle Bedürfnis zu erfüllen nehmen Frauen viel Stress auf sich. Das wird gespachtelt und feinverputzt, lackiert und aufpoliert. Überhängede Teile werden entgegen die Naturgesetze hochgeschnallt und die Masseverteilung durch orthopädisch anmutende Techniken, manipuliert und die Masse in Richtung Idealfigur gepresst. Als Mann hat man es einfacher. Man lässt sich einfach einen Bart wachsen. Und schon kollidiert es.

Gefahr für den Bart

Auch als Mann hat man Grundbedürfnisse. Essen, Trinken, Schlafen und andere Bettaktivitäten. Zwei dieder Grundbedürfnisse stehen in einem Widerspruch zum Bart. Also eigentlich ist es kein Widerspruch, aber das Bedüfnis, sich regelmäßig Essen und Trinken in den Mund zu stecken, führt auch bei ruhiger Hand, kleiner Portion und großem, weit geöffneten Mund, früher oder später zu einer weiteren Kollision. Da kollidiert dann mal ein Majo-Kringel auf dem belegten Brötchen mit der stattlichen Oberlippenbehaarung. Auch beim Trinken ergeben sich oft Probleme und auch hier leidet der Moustache am meisten. In jeden Becher wird er gehängt und wer genüßlich ein Maß Bier an den bärtigen Mund führt, der kann den Genuß nach dem Absetzen meist nicht leugnen. Findet sich doch die feste Schaumkrone für eine Weile noch in Mundwinkel und an der Oberlippe wieder. Der Kenner und geübte Biertrinker beherrscht wohl eine elegante Geste mit der der Schaum mit dem Handrücken elegant abstreift, aber das ersetzt die Tiefenreinigung nicht!

Wo gehobelt wird

Auch bei der Jause kommt es immer wieder zu unangenehmen Substanzen im Bart. Manch ein Nahrungsmittel schiebt man von der Hand in den Mund. Ist das Dargebotene zu groß, oder enthält noch Reste der Skelettstruktur der letzten Beute, dann kann es helfen, die Schneidezähne in das Futter zu schlagen und beherzt ein Stück herauszureißen. Nehmen wir mal an, dass das Futterstück ein saftiges Stück Fleisch ist. Durch das Heraustrennen eines Stückes mit den Zähne wird nicht nur das Fleisch getrennt, sondern auch ein wenig des Saftes aus der Jause gepresst. Da reicht schon eine Nektarine, in die man beißt und schon rinnt der Schlodder in Richtung Kinn. Nur hat der Schlodder nicht mit dem Vollbart gerechnet, der am Kinn seinen Job macht und das Bedürfnis verdammt gut auszusehen mit Auszeichnung erfüllt. Statt also zum Kinn zu laufen und dort weiterzutropfen, fängt sich die Substanz im Bart.

Schlafen wie Homer

Aber Speis und Trank sind noch lange nicht alle Gefahrenquellen, denen sich der Bart selbstlos aussetzt, nur um uns gut aussehen zu lassen. Der feine Kerl ist auch immer dabei, wenn wir am Kissen lauschen. Wer schon mal Homer Simpson beim Schlafen gesehen hat, der wird die klare Flüssigkeit, die ihm bei solchen Gelegenheiten und wenn er hungrig ist, aus dem Mundwinkel läuft, gut kennen. Wie vieles, was eine Simpson-Folge uns über das Leben lehren kann, ist auch das eine wissenschaftlich bewiesene Tatsache. Der Mensch sabbert im Schlaf. Was beim glattrasierten und polierten Kopf fast rückstandsfrei abläuft und sich Nacht für Nacht ins Kissen arbeitet, das bleibt und auch im Bart hängen.

eine stattliche Sammlung

Über 24h kann sich in unserem Prachtstück also eine stolze Sammlung an Substanzen sammeln, die dort nichts verloren haben. Wer nicht regelmäßig handelt, der wird über die Zeit Speisereste, Sabber und verschiedene andere organische Substanzen im Bart ansammeln. Abgesehen davon, dass das dem Prinzip der Bartpflege komplett widerspricht, gibt es in der Natur sinnvolle Einrichtungen, die derartige Sammlungen abbaut. Problem dabei ist, dass das nicht ganz geruchsfrei abgeht. Wer seinen Bart vernachlässigt, den umweht bald das, was der Volksmund umgangssprachlich Leichengeruch nennt.

Die Stunde des Bartshampoo

Morgenstund hat vielleicht Gold im Mund, beim Durschnittsnormalo beschränkt es sich höchstens auf die Zähne. Weil die Dritten aber heute auch nicht mehr aus Edelmetall, sondern aus Edelplastik geschnitzt werden, ist nicht mal da etwas zu holen. Stattdessen tummeln sich im Mund ganz andere Kollegen. Das Bakterium und seine Gang feiert, dass die Zahnbürste Nachts dienstfrei hat. Was an Sabber aus dem Mundwinkel gelaufen ist, das feiert fröhlich mit und sichert dem verwelkten Atem die olfaktorischen Flanken. Was im Ton als Dolby Surround durchgeht, das passiert geruchlich rund um das eingesaute Gesicht.

Es ist nicht alles Bartöl, was glänzt

Es kann auch das Wildschwein vom Vorabend sein, das im Bart für einen wenig seidigen, aber intensiven Glanz sorgt. Die beste Serviette beißt sich die Zänhe am wahren Vollbart aus. Es bleibt also ein tägliches Ritual. Bartshampoo spielt dabei eine tragende Rolle. Es geht im die Bartwäsche, ein Ritual, dass auf die Tagesplanung jedes Bartträgers gehört. Möglichst im oberen Drittel des Tagesplans sollte man die Reinigung des Prachtstücks mit einem geeigneten Bartshampoo, oder einer Bartseife ansiedeln. Am besten, man verbindet den Vorgang mit dem Duschen. Bartshampoo ist speziell auf die Bedürfnisse des Bartes abgestimmt. Talgdrüsen, die in der Kopfhaut reichlich für hausgemachte Haarpflege sorgen, fehlen im Gesicht. Der Bart muss also nicht nur gereingt, sondern auch gepflegt werden. Die ideale Vorbereitung für die professinelle Bartpflege ist Bartshampoo. Je nach Länge des Bart wird ein Teelöffel Bartschampoo, oder etwas weniger in den Bart eingearbeitet und nach kurzem Einwirken wieder ausgewaschen.

Das glänzt er wieder

Auch wenn gutes Bartshampoo natürlich ist und Inhaltsstoffe, wie Silikone nicht vorkommen, sollte man den Bart trotzdem gut ausspülen. Nach dem Waschen wird das Prachtstück nicht frottiert, sondern nur sanft trockengetupft. Anschließend nicht zu heiß geföhnt und bei Bedarf mit einem Bartglätteisen behandelt. Danach kommt das Pflegeprodukt Deine Wahl in den Bart und schon kannst Du mit dezent männlich duftendem, perfekt sitzendem und seidig glänzendem Vollbart die Welt da draußen mit Deinem Anblick bereichern!

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