Bartwuchsmittel Minoxidil bewiesen

Das Thema lückenhafter Bart ist bei vielen Männern ein allgegenwertiger Themenkomplex. Einerseits wächst der Bart an manchen Stellen nicht, oder der gesamte Bart ist nicht so dicht, wie sein Träger es sich wünschen würde. Ausgerechnet eine thailändische Forschungsgruppe hat sich erstmals wissenschaftlich mit dem Mittel Minoxidil auseinandergesetzt und einen positiven Einfluss auf den Bartwuchs wissenschaftlich bewiesen.

Endlich volles Barthaar

Männer, die sich heute widerwillig rasieren, weil die Barthaare für einen ordentlichen Vollbart nicht reichen können endlich aufatmen. Nachdem die Wirksamkeit von Minoxidil bereits lange Zeit bekannt ist wurde sie nun endlich auch wissenschaftlich in eine Studie bewiesen. Es ist also amtlich, dass der Bartwuchs durch die Anwendung von Minoxidil verstärkt und angeregt wird. Speziell die Haardichte wird positiv beeinflusst.

Minoxidil, ein off-Label-Haarwuchsmittel

Urspünglich als Mittel gegen Bluthochdruck entwickelt wurden die positiven Auswirkungen auf den Haarwuchs als Nebenmittel festgestellt. Beim Einnehmen der Tabletten wurde ein verstärkter Haarwuchs beobachtet. Basierend auf diese Nebenwirkung entwickelte Fa. Regaine (in Amerika und Kanada unter dem Namen Rogaine) eine topische Lösung, also eine Tinktur, oder einen Schaum, der direkt auf die Haut aufgetragen werden kann. Minoxidil wird als Mittel gegen die androgenetische Alopezie, also den typisch männlichen, durch Androgene (Sexualhormone) ausgelösten Haarausfall eingesetzt.

die thailändische Studie

Nachdem keine wissenschaftliche Studie zur Wirksamkeit von Minoxidil bei mangelhaften Haarwuchs vorlag haben sich Forscher der Mae Fah Luang Universität in Bangkok daran gemacht in einer klinischen Doppelblindstudie an 48 Männern Minoxidil zu testen.

Die Männern zwischen 20 und 60 Jahren erhielten entweder eine 3%ige-Minoxidil-Lösung, oder ein Placebo ohne Wirkstoffe, von dem sie über 16 Wochen zweimal täglich je 0,5 ml an Kinn und Kinnlinie verteilen sollten. Alle 4 Wochen wurden Fotorafien der Bärte der Probanden angefertigt und anhand einer Skala von -3 bis +3 von Ärzten bewertet. Neben der Bewertung der Fotoggrafien wurde auch die Anzahl und Dicke der Barthaare ermittelt. Zuletzt wurde eine Selbsteinschätzung der Effekte durch die Teilnehmer abgefragt. Etwaige Nebeneffekte wurden exakt dokumentiert und die Teilnehmer wurden regelmäßig untersucht.

Beweis erbracht

Nach 16 Wochen war anhand der Fotografien eindeutig erkennbar, dass der Bartwuchs bei der Gruppe, der Minoxidil verabreicht wurde, deutlich verstärkt war. Die Anzahl der Barthaare war nach 16 Wochen signifikant gegenüber der Ausgangsmessung erhöht. Zusätzlich zu den sehr positiven Ergebnissen in Sachen Bartwuchs wurden auch keine statistisch relevanten Nebeneffekte festgestellt. Zuletzt fassen die Thailändischen Forscher das Ergebnis noch einmal klar zusammen. Minoxidil ist effizient und sicher im Einsatz für den Bartwuchs.

Hoffnungsschimmer

Wer also bisher verzweifelt auf den eigenen Bartwuchs gewartet hat, der kann jetzt endlich dem Barthaar auf die Sprünge helfen und ein Bartwuchsmittel einsetzen, dessen Wirksamkeit wissenschaftlich bewiesen ist.

Die thailändische Studie kann man hier nachlesen.

Ich werde an dem Thema mangelhafter Bartwuchs dran bleiben und mich bemühen noch zusätzliche Informationen zu dem Thema für Euch aufzutreiben. Im Laufe der Woche werde ich ein exklusives Interview mit einem plastischen Chirurgen und Spezialist für Haarchirurgie veröffentlichen um noch einmal die Hintergründe von spärlichem Bartwuchs und Behandlungsmöglichkeiten zu beleuchten!

 

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3 Kommentare

  1. Mike

    Toller Beitrag! Auch bei mir hat es ein Weilchen gedauert, bis ich mal über Minoxidil gestolpert bin. Hätte nie gedacht, dass es sowas gibt und es wirklich funktioniert! Wenn man etwas von Bartwuchsmitteln hört schüttelt man sofort ungläubig den Kopf, weil man weiß, dass so etwas nicht funktionieren kann. Doch Minoxidil beweist das Gegenteil und ich bin froh, dass ich es auch versucht habe!

    Von der thailändischen Studie wusste ich bisher noch nichts, war aber interessant zu lesen!

    Liebe Grüße und weiter so,
    Mike

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