Der Bart gegen die Sonntagsdepression

Ein Phänomen, das in der arbeitenden Bevölkerung um sich greift ist die Sonntagsdepression. Statt das ausklingende Wochenende zu genießen, die Füße hochzulegen und Energie zu tanken sitzt man zerknirscht daheim und zerfließt in Selbstmitleid. Wieder ist ein Wochenende vorbei und die Sonne wartet nur darauf uns Montag morgen, tatkräftig vom Wecker unterstützt, aus dem Bett zu werfen und zur Arbeit zu jagen. Die Gründe sind vielfältig, aber wie für fast jedes Problem gibt es auch hier eine Lösung.

Nichts zu tun

Wir haben uns unsere Lebensgemeinschaft zu einer Leistungsgesellschaft ausgebaut. Arbeiten, Dinge erledigen, Etwas weiterbringen, Ziele verfolgen, besser sein, Leistung bringen und immer erreichbar sein müssen wir. Wir stehen unter Spannung und sind getrieben von unseren Aufgaben. Die Arbeitswelt dreht sich 5 Tage viel zu schnell nur um am Samstag mit einem heftigen Ruck zum Stehen zu kommen. Anfangs ist die Auszeit toll. Man lässt die Tastatur fallen und rauscht ab ins Wochenende. Freitag, oder Samstag darf man das hart verdiente Geld auch mal gegen das eine, oder andere Erwachsenengetränk eintauschen und ein wenig feiern. Samstag bietet sich auch noch dafür an, den Kühlschrank aufzufüllen und das Outfit zu vervollständigen. Dann kommt der Sonntag und damit ein Tag, der geprägt ist, auf Montag zu warten. Spätestens ab Mittag rückt die Arbeitswoche langsam wieder ins Blickfeld und man kommt einfach nicht dazu, den Sonntag so richtig zu genießen. Auch wenn man entspannt im Bett, oder auf der Couch liegt – Irgendwie ist es nur die Ruhe vor dem Sturm.

Sonntagsdepression trifft 2 von 3

Angeblich betrifft die Sonntagsdepression stolze 76% der arbeitenden Menschen. Unerledigtes, das man Samstag noch vergessen konnte, offene E-Mails, anstehende Termine und Aufgaben werden langsam wieder bewußt und man kann sich nicht dagegen wehren, dass die Gedanken wieder um die Arbeit kreisen. Mit dem Smartphone geht man nochmal alle E-Mails durch und verschafft sich einen Überblick über die nächste Woche. Dazu gibt es aber auch zwei positive Aspekte, die man bedenken sollte. Einerseits trifft die Sonntagsdepression in erster Linie schlaue Zeitgenossen und andererseits gibt es einfache und sehr schöne Maßnahmen um entgegenzuwirken. Wie so oft liegt die Lösung ganz nahe und sprießt sogar in unserem Gesicht!

Wenn nichts hilft, dann lass Dir einen Bart wachsen

Ja, man kann fast sagen, dass der Bart jedes Problem im Leben löst. Auch eine solche Sonntagsdepression lässt sich wunderbar damit lindern, oder sogar beseitigen. Der Trick ist es nämlich, sich abzulenken. Statt heute schon an Montag zu denken und nervös offene ToDo´s durchzugehen greift man sich einfach eine Bartbürste und macht sich entspannt über den Bart her! Eine kleine Liste mit geplanten Erledigungen rund um den Haushalt zusammen mit einem ausgedehnten Bartpflegeprogramm geben dem Sonntag einen völlig neuen Sinn. Mal eben die Abstellkammer aufräumen, unter der Couch staubsaugen, oder den Kühlschrank auswischen lenken eine Weile ab. In Summe bietet so ein Wochenende aber die Möglichkeit sich etwa 48 Stunden lang dem Vollbart zu widmen.

Der Bart ist das Ziel

Mal Hand aufs Herz: Welcher Bart ist nicht ein klein wenig vernachlässigt? Bei aller Pflege und Liebe, die man investiert – Etwas mehr geht doch immer! Da gibt es doch ein paar kleine Häärchen, die man beim Rasieren der Konturen übersehen hat. Da und ort liegt etwas nicht so, wie man es gerne hätte. Eine Nassrasur zu zelebrieren ist eine wunderbare Sache. Man wärmt die Kompresse und legt sie für ein paar Minuten auf die trockene Haut. Anschließend wird der Rasierschaum, den man vorher aufgeschlagen hat, sanft mit dem Pinsel aufgetragen. Das Rasierhandtuch wird, wieder aufgewärmt, dann auf den Rasierschaum gelegt und unter der heißen Kompresse, unter der die Barthaare sich vollsaugen und die Poren sich öffnen kommt bestimmt keine Depression auf. Hinter den geschlossenen Augen spielt sich ganz etwas anderes ab. Das Rasiermesser liegt frisch abgezogen bereit und nach einer zweiten Schicht Rasierschaum wird der Bart sauber geformt. Mit Bartshampoo wird er gewaschen, sanft geföhnt und geglättet und schließlich mit Bartöl, oder Bartbalsam gepflegt.

Haariges Antidepressivum

So gepflegt und vorbereitet kann die Sonntagsdepression ruhig kommen. Sie wird unverrichteter Dinge wieder abziehen. Spätestens ein Blick in den Spiegel hebt die Stimmung. Neben dem Bart und dem Haushalt kann man sich am Sonntag aber auch anderen wichtigen Bereichen widmen. Nicht nur der Bart, sondern auch die Beziehung sollte gepflegt werden. Hat man dann noch Zeit, dann kann man sich auch gleich um den Rest des eigenen Körpers kümmern. Der Sonntag ist für Bewegung und Sport besser geeignet, als für eine Sonntagsdepression. Ein ausgedehnter Spaziergang, eine kleine Runde laufen, oder ein wenig Bewegung im Fitnesscenter machen den passiven Tag zu einem Tag für Dich. Statt Gedanken zu verschwenden investiere sie lieber in etwas sinnvolles. Der Bart bietet sich an dieser Stelle auf jeden Fall an und ist die wohl beste Möglichkeit der Sonntagsdepression nachhaltig zu entkommen!

 

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