Die Bartpflege Bibel Teil 5 – Bartbalsam

Die Routine im Bad ist für dem Bartträger Ehrensache. Der Bart wird gewaschen, die Konturen gepflegt und überschüssiges Barthaar gekürzt. Schließlich wird er auch noch geglättet. Schließlich steht man mit gepflegtem Bart im Bad und kann zur Pflege von Haut und Haar schreiten. Im letzten Teil ging es um Bartöle – Heute schreibe ich über Bartbalsam!

Bartpflege

Ist der Bart einmal in Form gebracht, dann kann man allerhand feine Pflegemittel einbringen. Im Teil 4 der Bartpflege Bibel ging es um die Bartöle. Die flüssige Form der Bartpflege. Basisöle, die das Barthaar pflegen, Entzündungen vorbeugen und die Haut mit Feuchtigkeit versorgen. Bartöl ist der Inbegriff der Bartpflege. Etwas im Schatten des Bartöls gibt es aber auch Alternativen. Bartbalsam bietet im Prinzip dasselbe wie das Bartöl und ein wenig mehr. Bartbalsam ist eine vollwertige Alternative zum Bartöl.

Gesucht, gefunden

Als Website-Betreiber ist Google Dein bester Freund. Dort wirst Du gefunden (wenn Du Alles richtig machst, brav bist und Dich schön an die Richtlinien von Google hältst) und darfst Dich über Besucher freuen. Auf Du und Du mit der Suchmaschine sind Begriffe wie Suchvolumen Wörter, die geschmeidig über die bärtige Lippe gehen. Genau dieses Suchvolumen kann man aber auch als Indikator für die Popularität eines Suchbegriffs heranziehen. Bartbalsam interessiert 1.000 Suchende jeden Monat. Bartöl schafft knappe 10.000. Dabei ist Bartbalsam eine wunderbare Sache, die man als Bartträger unbedingt kennen sollte!

Innere Werte

Liest man sich die Inhaltsstoffe von Bartbalsam und Bartöl durch, dann wird man sich wundern, wie weit die beiden Bartpflegeprodukte sich ähneln. Der Bartbalsam enthält eine Vielzahl an Ölen, die beim Balsam aber zusätzlich mit Wachsen und Fetten vermengt sind. Die Öle, also die pflegenden Komponenten sind aber sehr ähnlich. Auch der Duft wird durch das Zusetzen von ätherischem Öl erreicht. Rein pflanzliche Inhaltsstoffe, die Haut und Haar ähnlich gut pflegen, wie ein ordentliches Bartöl. Allerdings gibt es Komponenten, die dem Bartöl fehlen.

Bartbalsam

Der Bartbalsam zeichnet sich dadurch aus, dass er die Konsistenz einer weichen Paste hat. Das enthaltene Wachs, oft Bienenwachs, aber auch andere Wachse kommen zur Anwendung, verleiht den pflegenden Ölen Härte. Diese Härte macht sich dadurch bezahlt, dass der Bartbalsam dem Vollbart außer Pflege auch noch Halt gibt. Die Barthaare lassen sich durch die festen Bestandteile formen und der Bart bleibt insgesamt stabil in Form.

Bartwachs, oder Bartbalsam

Etwas verwaschen ist die Grenze zwischen Bartbalsam und Bartwachs. Beide enthalten im Prinzip die selben Inhaltsstoffe. Hauptsächlich Öle, Wachs und ätherische Öle werden in den beiden Produkten eingesetzt. Ob sich in einem Tiegel Bartwachs, oder Bartbalsam befindet entscheidet hauptsächlich der Hersteller. Es gibt Bartbalsam der sehr hart ist und durch einen hohen Wachsanteil festen Halt gibt und es gibt Produkte, die Bartwachs heißen, sich aber problemlos mit der Fingerkuppe aufnehmen lassen. Bartwachs und Bartbalsam sind also nicht eindeutig zu unterscheiden.

Anwendung

Man kann aber davon ausgehen, dass der Bartbalsam weicher ist, als das Bartwachs. In der Anwedung wird der Bartbalsam also mit der Fingerkuppe aufgenommen. Etwas mehr, als eine Erbesengroße Menge wird mit einem Finger aufgenommen, auf die Handfläche der anderen Hand aufgebracht und zwischen den Handflächen verteilt. Anders als beim härteren Bartwachs ist es nicht zwingend erforderlich es zwischen den Handflächen aufzuwärmen um es geschmeidig zu machen. Trotzdem wird es gleichmäßig über beide Hände verteilt. Anschließend wird es in den Bart eingearbeitet.

Rein damit

Beim Einbringen gibt es keine bestimmte Technik, die man beachten sollte. Am Besten startet man nicht mit den relativ kurzen Barthaaren an der Wange, sondern wendet sich zuerst dem längeren Teil des Bartes am Kinn zu. Gegen Ende kommen dann die Wangen dran. Mit dem Rest kann man das Haupthaar überraschen. Fehlt es, dann kann man sich wahlweise die Glatze damit einreiben, oder die Hände waschen. Das ist nach der Anwendung auf jeden Fall anzuraten. Das Wachs zieht nicht so schnell in die Haut, wie Bartöl.

Nachbearbeitung

Der Bartbalsam macht ab einer Bartlänge von mehreren Millimetern bereits Sinn, wird zum Gestalten des Bartes aber ab 1 cm wichtig. Nach dem Einarbeiten des Bartbalsam kann man ihn im Bart zusätzlich mit einer Bartbürste verteilen, oder den Bart mit einem Bartkamm, oder einer Rundbürste in Form bringen.

Bartbalsam ist leider relativ wenig verbreitet, dabei sollte er bei Bärten ab wenigen Millimetern bereits zum Einsatz kommen. Hersteller von Bartpflegeprodukten starten in den meisten Fällen mit einem Bartöl. Das Bartwachs wird dann meistens ein paar Monate später nachgereicht. Trotzdem sollte man sich und seinem Bart auch einen Bartbalsam gönnen!

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