Die Zeitumstellung und der Bart

Es ist garnicht so lange her, dass man uns eine Stunde unserer Zeit einfach weggenommen hat. Am 26.03.2017 war es, um genau zu sein. Eine ganze Stunde hat uns die Umstellung auf Sommerzeit gekostet. Zeit, die bei wichtigen Tätigkeiten gefehlt hat. Aber auch die Zeit ist ein ständiges Geben und Nehmen, also bekommen wir heute Nacht die fehlende Stunde zurück. Eine freundliche Zeitspende, die jetzt endlich dazu genutzt werden kann, all das zu erledigen, was im März liegen geblieben ist. Die Zeitumstellung ist alle paar Monate ein Problem.

Sommerzeit

Eigentlich ging es bei der Sommerzeit darum, Energie einzusparen. Man wollte dadurch, dass man die Zeit an die Länge der Tage angepasst hat, Licht sparen. Tolle Idee, wenn auch nicht ganz zu Ende gedacht. Trotzdem haben wir alle jetzt die Zeitumstellung am Hals und müssen einmal im März und einmal im Oktober mitten in der Nacht eine Stunde abgeben, oder eine Extrastunde entgegennehmen. Während uns das im Frühjahr ordentlich zu schaffen macht und manch einer, der es wissen muss, behauptet, dass man gut 18 Wochen lang, nach der Umstellung auf Sommerzeit, am jet lag leidet, kommen wir mit einer längeren Nacht etwas besser zurecht. Die innere Uhr zurückzustellen ist einfacher, als nach vor. Bimmelt morgen, trotz Sonntag der Wecker um 7h, dann ist es er in Wahrheit erst 6h und man darf sich theoretisch noch eine Stunde aufs Ohr hauen. Aber man kann aus der Zeitumstellung auch das Optimum herausholen.

Zeitspende

Spare in der Not, dann hast Du in der Zeit, sagt das Sprichwort. Wir haben uns im März eine Stunde gespart und bekommen sie jetzt wieder zurück. Leider ohne Zinsen, aber das würde sich beim momentanen Zinsniveau ohnehin nicht rechnen. Sonntag ist traditionell der Tag, an dem man sich ausruht. Eine zusätzliche Stunde eröffnet aber auch am 7. Tag der Woche völlig neue Möglichkeiten. Wer die Stunde nicht damit verbringt 60 Minuten länger zu feiern, als an anderen Samstagen, sondern ordentlich und brav ins Bett geht, der wird morgen wahrscheinlich etwas früher aufwachen als sonst. Man sollte also schon heute planen, die zusätzliche Stunde gut zu nutzen. Hat man einen Uhrenfetisch, sammelt Kuckucksuhren, oder ist zuständig für eine Turmuhr, dann hat man schon ausreichend Programm für die Stunde. Alle anderen können morgen tatsächlich mehr erledigen als sonst.

Gesundes Schlafpensum

8 bis 10 Stunden sollte ein Erwachsener Nacht für Nacht schlafen. Interessanterweise ist genau um 3h unser Schlafbedürfnis am größten. Kaum einer wird seine Uhrensammlung also live umstellen, sondern entweder am heute Abend, oder morgen Früh die neue Uhrzeit einstellen. Wie auch immer Du das handhabst, Du hast morgen mehr Zeit als sonst. Damit die Zeitumstellung nicht umsonst war, ist es eine tolle Idee, sich vor dem Einschlafen schon eine kleine To-Do-Liste zu erstellen. Und ich habe zufällig schon einen Tipp, was Du morgen Früh mit der gewonnenen Stunde machen kannst!

To-Do-Liste

Die Zeitumstellung schafft reichlich Spielraum sich einmal ausgedehnt und angemessen um seinen Bart zu kümmern. Ja klar kann man die Zeit auch im Bett verbringen, mit der Mitbewohnerin kuscheln, oder einfach ein- und ausatmen, aber das wäre doch wirklich schade um die Zeit, oder muss keine 60 Minuten dauern. Stattdessen kann man morgen gemütlich ausschlafen und um 8:30h ausgeruht ins Bad starten und sich dort eine Stunde lang um das Prachtstück kümmern. Ist man fertig und kommt mit perfekt sitzendem und vom Bartöl leicht glänzendem Bart, bei dem die Konturen außergewöhnlich perfekt sitzen, aus dem Badezimmer zurück, dann ist es tatsächlich noch immer 8:30h! Das Wunder der Zeitumstellung sorgt dafür, dass wir unseren Bart am letzten Sonntag im Oktober eine ganze Stunde lang verwöhnen können, ohne dass uns die Zeit an anderer Stelle fehlt! Allerdings gibt es da auch einen kleinen Haken.

Die Kehrseite der Zeitumstellung

Tja, wo ein Oktober ist, das ist auch ein März. Hat man morgen Früh sein Bärtchen zur Höchstform aufbereitet und sieht nicht nur, wie sonst auch, verdammt gut, sondern einfach nur atemberaubend aus, dann ist das natürlich eine tolle Sache. Die Zeitumstellung ist aber nicht von Dauer und schon im März erwartet uns die Rechnung und wir müssen die gewonnene Zeit, Minute für Minute zurückzahlen. Bereits am 25. März 2018 wird es so weit sein und die Stunde, die wir heute Nacht zwischen 2 und 3 Uhr bekommen wird uns kaltblütig wieder abgezogen. Dass auch am Sonntag, den 25.03.2018 die Bartpflege nicht auf der Strecke bleiben darf, ist natürlich klar. Damit wir dann mit der verkürzten Zeit zurechtkommen muss von langer Hand geplant und vorbereitet werden. Dazu musst Du eigentlich nur eines tun. Nimmt Dir Tag für Tag nach der Bartpflege noch die Zeit für eine zusätzliche Runde. Noch einmal die wunderbare Bartbürste einsetzen, oder einen 7. Tropfen Bartöl einarbeiten. Vielleicht eine zweite Runde Bartwachs und schon ist der Bart gerüstet für die Umstellung auf Sommerzeit.

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