Eine gute Haarschneidemaschine

Hat man sehr viel Tagesfreizeit und trotzdem die Taschen voller Geld, dann kann getrost mehrmals wöchentlich Dienstleistungen in Anspruch nehmen. Hat man weder im Lotto gewonnen, noch ein Modelabel zuerst gegründet und anschließend verkauft, dann ist davon auszugehen, dass man zu wenig Zeit und nicht zuviel Geld hat. Beides Gründe einen Teil dessen, was man auch außer Haus erledigen lassen kann, doch lieber selbst zu machen. Eine gute Haarschneidemaschine kann den wöchentlichen Gang zum Barbershop ersparen.

Haare schneiden?

Die Wartungsarbeiten am Vollbart umfassen auch das Kürzen mancher Haare. Es sieht einfach besser aus, wenn der Bart eine klare Form hat. Die Konturen an den Wangen, die Oberlippe und die Form selbst sollte deswegen regelmäßig gepflegt werden. Das Kürzen des Bartes ist eine Wissenschaft, denn es muss nicht immer gut aussehen, wenn man alles über einen Kamm schert, sprich die gute Haarschneidemaschine den Bart auf eine einheitliche Länge zurückschneidet. Was an Länger unter dem Kinn baumelt könnte an den Wangen und auf der Oberlippe einfach zu viel sein. Dafür ist die Länge des Vollbarts, so wie es seitlich passt, am Kinn schlichtweg zu wenig. Die richtige Dosierung zu finden ist nicht einfach und ja nachdem, wie viel man kürzt, hat man einen Versuch alle paar Tage, Wochen, Monate, oder sogar Jahre. Bis der Bart nachgewachsen ist hat man die beim letzten Mal erlernten Fähigkeiten schon wieder vergessen.

gute Haarschneidemaschine

Es gibt viel Elektroschrott, der in den Regalen der Elektrohändler liegt. Für wenige kleine Scheine bekommt man schon Geräte, die einen extragroßen Überkarton brauchen, damit der Hersteller auch all die tollen Fähigkeiten des Geräts aufdrucken kann. Dabei muss eine gute Haarschneidemaschine nicht viel können. Auf den ersten Blick muss sich einfach scharf sein und zuverlässig Haare kürzen. Sieht man etwas genauer hin, dann unterscheidet sich eine gute Haarschneidemaschine von der schlechten in zahlreichen Details.

Kaufberater

Eine Haarschneidemaschine unterscheidet sich von einem Barttrimmer in einem einzigen, aber ausgesprochen wichtigen Detail. Die Schnittlänge ist größer, als beim Barttrimmer. Oft werden beim Barttrimmer 20mm bereits als “längere Bärte” bezeichnet, während eine gute Haarschneidemaschine Distanzkämme bis zu 42, oder mehr Millimetern anbietet. Wer also einen Vollbart trägt und zumindest die ersten Monate ohne viel Aufwand die Länge reduzieren möchte, der ist mit einem Haarschneider besser bedient, als mit einem Barttrimmer. Strebt man eine Maximallänge von 2 Zentimetern an, dann kann der Barttrimmer viel Freude machen.

Scharf und feucht unter der Dusche

So, weg mit den Bildern aus dem Kopf und zurück zum Thema Haarschneidemaschine. Die Frage ist, ob man den Bart vor nach, oder während der Dusche kürzen sollte. Eine berechtigte Frage, wenn es um die Nassrasur geht. Generell, wenn man ein Haar nahe an der Wurzel kürzen will, sollte es zuerst eine Chance bekommen, zu quellen und die Poren müssen geöffnet werden. Da macht Duschen vorher Sinn. Will man nur ein wenig an den Spitzen kürzen, dann kann es Sinn machen, diesen Arbeitsschritt vor dem Duschen zu erledigen.

Auch wenn eine gute Haarschneidemaschine nass, oder feucht gleich gut schneidet, so kleben nasse Haare. Nimmt man also ein paar Millimeter ab, dann verklebt der Aufsatz, und der Kamm und man verliert viel Zeit. Anschließend finden sich die Bartstoppel in jeder Ritze. Trockenes Barthaar ist auch sehr hartnäckig, rieselt aber eher und landet nicht so zuverlässig auf dem Körper, wie nasse Bartstoppeln. Es macht aber Sinn, den Haarschneider unter der Dusche einzusetzen, weil man die abgetrennten Haarspitzen später leicht wegspülen, oder im Haarsieb fangen kann. Auch hier lauert noch ein Argument für das Bartkürzen im Trockenen. In der heißen Dusche läuft der Rasierspiegel an.

Auf die Größe kommt es an

Ja, heute hab ich kein glückliches Händchen für klare Überschriften. Auch hier kann mancher ein ganz anderes Bild im Kopf habe. Dabei geht es immer noch um die gute Haarschneidemaschine und in diesem Absatz um die Länge des Bartes. Grundsätzlich gilt nach wie vor der Merksatz: Jeder Bart ist ein guter Bart. Will man einen 3-Tage-Bart tragen, dann soll man das tun und mag man es, wenn das Barthaar so schön im Nabel prickelt, dann ist das auch OK. Jeder wie er mag. Wichtig ist allerdings, dass man folgendes bedenkt. Der Bart kann die Gesichtsform verändern.

Dabei gibt es drei Möglichkeiten. Entweder der Bart ist kurz und lässt das Gesicht ähnlich wirken, wie es auch ohne Bart wäre, oder der Vollbart verändert das Gesicht, wie es in den meisten Fällen passiert, zum Positiven. Schlimmstenfalls zieht aber Variante 3 und der Bart verändert das Gesicht im negativen Sinne. Aus einem Mondgesicht wird ein Mond und ein langes Gesicht würde auf der Rennbahn mitlaufen dürfen. Es gilt ein paar Entscheidungen zu treffen. Länge am Kinn, Länge an den Wangen, Ansatz am Hals, Verlauf der Konturen an der Wange, Absetzen des Moustache und die Länge der Schnurrbartenden. Try and Error ist hier nicht angebracht, denn Error ist ein hoher Preis.

Von Langen zu Kurzen

Die richtige Vorgehensweise ist daher, möglichst wenig zu kürzen. Nicht, dass man nicht auch mal viel Länge wegnehmen könnte, aber eben nicht auf einmal. Mit 4mm durch den stattlichen Bart zu fahren ist zwar verlockend und vermeintlich eine Zeitersparnis, die Länge aber in Schritten von wenigen Millimetern zu reduzieren ist aber deutlich besser. So hat man zumindest drei Vorteile.

  1. Ein Fehler hat keine dramatischen Auswirkungen und lässt sich korrigieren.
  2. Die verschiedenen Längen können zwischendurch betrachtet und bei Gefallen behalten werden.
  3. Der Verlauf von Lang zu Kurz ist deutlich einfacher zu realisieren.

Drei schlagende Argumente. Man arbeitet immer von lang nach kurz. Klar, wir jetzt mancher sagen und meine Seite verlassen, aber das hab ich (noch) nicht verdient. Der nächste Satz ist auch noch wichtig. Man kürzt also zuerst die längeren Haare. Also nicht mit den Wangen auf 8mm beginnen und denn den Distanzkam ausfahren und am Kinn auf 40 hochstellen, sondern umgekehrt. Wie gesagt, der Verlauf lässt sich in kleinen Schritten einfach erreichen und wer schon mal beim Barber war, der wird vielleicht beobachtet haben, dass da wo lange und kurze Haare aufeinander treffen auch der Profi so arbeitet.

Was sonst noch

Hier noch eine kleine Liste mit den Dingen, die zeigen, dass es sich um eine gute Haarschneidemaschine handelt

  • Akkulaufzeit > 45 Minuten
  • Schnittlänge mindestens zwischen 1 und 40 Millimetern
  • je mehr Stufen umso besser. 1 Millimeter ist gut
  • evtl. prüfen, ob der Haarschneider wasserfest ist

Eine gute Haarschneidemaschine kann die paar Wochen, die man auf den nächsten Barbershop-Besuch wartet, überbrücken. Wer seinen Bart kurz trägt, der kommt auch längere Zeit damit aus. Das Kürzen des Bartes sollte ein Teil der regelmäßigen Bartpflege sein. Die gute Haarschneidemaschine ist ein unentbehrlicher Begleiter auf dem weg zum ordentlich geformten Vollbart.

 

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