Mann sein und Bart tragen

Es gibt im Leben eines Mannes viele Entscheidungen. Vom ersten Tag an muss man sich zwischen Links und Rechts entscheiden. Eine Entscheidung mit der wir auch im späteren Leben noch alle Hände voll zu tun haben. Laufen, oder lieber weiterkrabbeln? Bauch-, oder Rückenlage? Bäuerchen, oder Pups? Was als Baby noch eine große Tragweite hat, kommt uns im Erwachsenenalter lächerlich vor. Da quälen uns ganz andere Entscheidungen. Welchen Hut trage ich heute? Welche Sportart kucke ich heute mit den Jungs und welchen Kasten Bier kühle ich dafür ein? Die wichtigste aller Entscheidungen trifft man aber als junger Erwachsener. Bart tragen ist eine Entscheidung, die man treffen sollte, wenn die ersten Barthaare durch die kindliche Gesichtshaut brechen.

Mann sein

Uns Männern wird ja einiges an Klischees angedichtet. Dabei liegen die wenigsten von uns Abends auf der Couch und kratzen sich genüßlich am Sack. Keiner von uns, und ich meine die, die in einer Beziehung leben, hat eine Liste mit kleineren Erledigungen im Haushalt, die die Mitbewohnerin bei den unpassendsten Gelegenheiten hervorholt und auswendig aufsagt. Und natürlich mag keiner von uns Sportarten, wie Fußball, oder Formel 1! Sportwetten-Portale, wie Betway haben überwiegend weibliche Kundschaft und wenn wir schon bei Formel 1 sind: Autos mögen wir auch nicht.

Überhaupt alles, was mit mehr der Kraft von mehr als 100 Pferden, die durch ausgeklügelte Technik gebündelt werden, Arbeiten verrichtet, ist komplett uninteressant für uns. Selbst wenn es mit 8-Rad-Antrieb hinten drei Anhänger durch den Wald zieht und vorne Bäume ausrupft und portioniert, als wären es Gänseblümchen. Nein, wir doch nicht! Warum eigentlich nicht? Sein wir mal ehrlich, manchmal juckt es eben. Aber lassen wir die Details und wenden uns dem Thema zu, das uns allen richtig gut zu Gesicht steht!

Bart tragen

Wer A sagt, der muss auch B sagen. Warum? Das weiß man nicht genau, aber die Natur und die alten Nabatäer haben das einfach mal so eingerichtet. Wer also Abends auf dem Sofa nur eine Hand für die Fernbedienung frei hat, der sollte auch den logischen Schritt gehen, wenn er ihn in der Jugend verpasst hat. Bart tragen lautet die Devise, denn einen Bart zu tragen ist das, was uns von den Frauen der Schöpfung unterscheidet. Wer meint, dass das schon mit der Oberweite erledigt ist, der sollte mal Nachmessen.

Im Regelfall hat der Mann hier mehr zu bieten, als die weiblichen Mitbewohner, auch wenn die Verteilung der Volumina am weiblichen Oberkörper durchaus angenehmer sein kann. Bart tragen ist eine Kunst, die uns kaum eine Frau nachmachen kann. Genauso wie das Autofahren. Wer sich die Hall of Fame der Formel 1 ansieht, dem wird sicher schnell auffallen, dass Frauen stark unterrepräsentiert sind. Leider bleiben uns Männern immer weniger Bereiche, in denen wir einfach Mann sein dürfen. Da kommt es natürlich sehr gelegen, dass auch der potenteste Parkpilot samt ESP und adaptivem Tempomat, nicht in der Lage ist, den Bartwuchs zu ersetzen.

Eine Lanze für die Frauen

Jetzt muss ich aber rasch eine Lanze brechen. Frauen sind toll und Frauen können ganz tolle Sachen, die Männer nicht können. Das mit dem mehrere Sachen auf einmal machen zum Beispiel. Beeindruckend! Da können wir einfach nicht mit. Frauen haben offensichtlich mehrere Prozessorkerne und beherrschen das Multithreading, während Männer alle Entscheidungen über einen Kanal schleusen müssen. Auch die Zahl der Worte, die Frauen von sich geben, ist überwältigend. Eine Eigenschaft, die bei einem männlichen Gegenüber zwar Verschwendung ist, sich aber im weiblichen Rudel positiv potentiert.

Trotzdem bleiben die Inhalte nicht auf der Strecke, sondern werden von Mund zu Ohr getragen, selbst wenn mehrere gleichzeitig sprechen. Dank Interferenzen im akustischen und inhaltlichen Bereich ein Schauspiel, das Männer kurz fasziniert, auf Dauer aber eher zur Flucht anregt. Frauen sind toll, leistungsfähig, belastbar, schmerz- und fieberresistent, sehen dabei noch gut aus, klingen gut und fühlen sich gut an. Aber bei allen Vorzügen bleibt ihnen der Bartwuchs verwehrt. Ein Glück für die Männer!

typisch männlich

Mann sein und Bart tragen gehört einfach zusammen. Klischees können schmerzen und unangenehm sein, aber kein Klischee würde sich halten, wenn es nicht wahr wäre. Wer mal mit offenem Mund um 10h Vormittags im Urlaub ein paar Russen mit je einer Wodkaflasche beobachtet hat, oder am weißen Strand den Engländer beim Sonnenbad fast übersehen hätte, der weiß, dass Klischees oft einen Funken Wahrheit enthalten. Mann ist Mann und auch wenn man sich selbst vielleicht gerne davon distanzieren würde, kann man es einfach nicht leugnen. Wir reagieren auf optische Reize, die Frauen nicht einmal auffallen und manche Geräusche, die wir einfach nur toll finden, sind für Frauen unangenehmer Lärm.

Jeder Mann kennt das Geräusch, wenn ein Formel-1 Wagen vorbeizieht, oder ein Tornado den Nachbrenner zündet und die Flügel anlegt. Mann sein ist das, was uns in die Wiege gelegt wurde. Man muss kein Hooligan sein um sich für Fußball zu interessieren, aber Fußball, Formel 1, Boxen und viele andere Sportarten üben eine große Faszination auf uns aus. Wer zu seiner Männlickeit steht, der verleiht ihr am besten dadurch Ausdruck, dass er einen gepflegten Vollbart trägt. Bart tragen gehört zum Mann sein, so wie viele andere Dinge, die wir täglich tun und die wir verdammt gerne tun.

Wachsen lassen

Hast Du keinen Bart, dann stell das Rasieren ein! Lass Dich von einem Barber in Deiner Stadt beraten und starte das Projekt Vollbart heute. Trägst Du einen Drei-Tage-Bart, dann leg den Trimmer zur Seite. Schenk ihm noch ein paar Extra-Zentimeter und lass ihn zu einem richtigen Vollbart werden. Tragst Du schon Vollbart, dann bleib dabei. Sorg dafür, dass der Bart immer makellos sauber ist, pflege ihn mit geeigneten Mitteln und lass ihn regelmäßig von einem Profi in Form bringen. Bart tragen gehört zu uns Männern. Also sei ein Mann und steh dazu!

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