Bart oben ohne – der Cabrio-Bart

Wenn es draußen heiß wird ist das für viele von uns nicht nur angenehm. Man versucht verzweifelt der großen Hitze, die uns an jeder Ecke auflauert zu entfliehen. Wer tagsüber einer Beschäftigung nachgeht, die einerseits das Verlassen der Badewanne und andererseits ein gewisses Maß an körperlicher Betätigung bedingt, dem bleiben wenig Möglichkeiten. Die Fahrt mit dem Auto, speziell mit dem Cabrio ist eine dieser Möglichkeiten.

ui heiß

Jaja, jedes Jahr dasselbe! Zuerst jammern, dass es zu kalt ist und sich fragen, wann wieder richtig Sommer wird und dann, wenn die Sonne endlich aufgeht und uns mächtig einheizt, dann wird gleich mal gejammert. Ist aber auch wirklich nachvollziehbar. Die Sonne ist auch nicht gut für unseren Bart und Du solltest deshalb unbedingt besonders auf die Bartpflege achten. Nicht nur eine regelmäßige Wäsche, sondern zumindest einen Tropfen mehr Bartöl solltest Du ihm jeden Tag gönnen.

unterkühlter Bart

Ähnlich einer Kneippkur wird man im Sommer zwischen den Extremtemperaturen hin- und hergerissen. Was sonst nur Staplerfahrer bei der Verladung von Tiefkühlware täglich mitmachen, wenn sie aus der Kühlhalle über die Rampe in den Kühlwagen und wieder zurück fahren, so geht es manch einem im Sommer beim Betreten und Verlassen klimatisierter Bereiche. Wer keine Klimaanlage hat, dem bleibt wenigstens tagsüber das Wechselbad der Temperaturen erspart und er kann ungehemmt schwitzen. Als Trost bleibt, dass die trockene Luft aus der Klimaanlage nicht ideal für das Bärtchen ist.

Zeit für das Cabrio

Wer elfeinhalb Monate sein Cabrio in der Garage stehen hat, der darf an Tagen wie diesen ruhig mal das Verdeck zurückschlagen und eine Ausfahrt wagen, allerdings gilt dabei als Bartträger besondere Vorkehrungen zu treffen. Ist Dein Bärtchen nur kurz, dann hast Du nicht viel zu befürchten. Anders als beim Motorrad, das zu dieser Jahreszeit ebenfalls sehr beliebt ist, besteht kaum Gefahr, dass sich Insekten, Staub, oder andere Substanzen, die sich in der Luft bewegen, im Bart landen.

Bei einem längeren Bart gilt es zu beachten, dass die Windverhältnisse im Cabrio dem Sitz des Bartes nicht zuträglich sind. Wer sich also Morgens im Bad besondere Mühe gemacht hat, das eigenwillige Prachtstück zu bändigen und mit Fön und Rundbürste, oder mit dem Glätteisen gearbeitet hat, bis auch das letzte Barthaar sich dem eigenen Willen gebeugt, oder eigentlich gestreckt hat, der könnte nach einer lustigen Cabrio-Fahrt vielleicht wieder ähnlich aussehen, wie einige Stunden davor. Zwar sind die die Abdrücke des Polsters verschwunden, aber der Zustand des Bärtchens unterscheidet sich kaum von dem Moment, als das Badetuch nach Trockentupfen und vorsichtigem Frottieren des Gesichts, abgesetzt wurde.

Barthaar in Anarchie

Da ist kein Barthaar auf dem anderen geblieben und was früher glatt war ist wieder kraus. Die Haare sind wieder ihren eigenen Weg gegangen und der ist meist nicht einmal parallel zu unserem Weg, sondern verfolgt ein völlig anderes Ziel. Es gilt also eine Gegenstrategie zu entwickeln, die derartiges Verhalten im Bart unterbindet und für ein Mindestmaß an Disziplin sorgt.

Pomade – rein damit

Bartpomade ist genau für dieses Szenario entwickelt worden. Eine wohldosierte Portion unterstützt beim Bartstyle und fixiert das Barthaar da, wo wir es hinstylen wollen. Auf jeden Fall sollte man aber eine Bürste, oder eine Bartkamm zur Hand haben, damit man beim Verlassen des Cabrios nicht aussieht, wie der Mann aus den Bergen.

Ein cleveres Produkt, als Antwort auf dieses Problem hat Captain Fawcett entwickelt. Dort wird ein klappbarer Kamm angeboten, den der geneigte und zerzauste Bartträger unkompliziert aus der Hosentasche zaubern kann um sein in Mitleidenschaft gezogenes Bärtchen wieder zum Prachtstück aufzufrisieren.

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