Mr. Burtons fresh – Frischer Wind im Bart

Wie Du ja schon weißt, wenn Du hier regelmäßig mitliest, habe ich die Freude und das Vergnügen die Produkte von Mr. Burtons zu testen. Dafür hat mir Mr. Burtons ein Päckchen mit seinen Ölen zugeschickt und ich und mein Bart haben momentan eine tolle Zeit. Über Wochen werden wir mit den verschiedenen Bartölen verwöhnt und dürfen Euch über die Ergebnisse und unsere Eindrücke berichten.

Der Ablauf

Damit auch die, die mein-vollbart.de erst jetzt entdeckt haben, wissen um was es hier geht erkläre ich nochmal den Ablauf des Tests. Mr. Burtons hat mir alle vier Bartöle zur Verfügung gestellt. Im Abstand von zwei Wochen wir jeweils ein Produkttest veranstaltet und anschließend gibt es die Gelegenheit das getestete Öl bei einer Verlosung auf meiner Facebookseite selbst zu gewinnen. Den Anfang hat vor zwei Wochen das Mr. Burtons pure gemacht. Heute gibt es das Ergebnis des Tests des Mr. Burtons fresh und in zwei Wochen berichte ich über das Mr. Burtons classic. Zwei Wochen später gibt es noch das Barbarian Beard Oil aus dem Hause Mr. Burtons und den Abschluss macht ein Bartpflegeset.

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Der Testaufbau

Damit ich die Öle tatsächlich als getestet bezeichnen kann wird das Bartöl jeweils mehrfach in meinem Bart angewendet. Morgens, nach der Gesichts- und Bartwäsche wird das Bartöl in den getrockneten Bart einmassiert. Um etwas über die Wirkung zu sagen erfolgt die Anwendung ununterbrochen zumindest über einen Zeitraum von drei Tagen. Darüber hinaus wird auch kein anderes Bartpflegeprodukt parallel eingesetzt. In der Praxis sind es meistens mehr als drei Tage sind, an denen ich das Bartöl einsetze.

solides Fundament

Wie alle Mr. Burtons – Öle setzt auch das Mr. Burtons fresh auf dem selben Basisöl auf. Das Mr. Burtons pure, das ich zuletzt getestet habe, enthält genau dieses Basisöl und wie der Name schon sagt ist es pur, also frei von Ätherischen Ölen. Die anderen Öle von Mr. Burtons sind jeweils mit Düften veredelt. Das Mr. Burtons fresh, das ich in den letzten Tagen getestet habe, ist da keine Ausnahme. Aber starten wir einmal mit einer kleinen Wiederholung!

Das Basisöl von Mr. Burtons basiert auf fünf hochwertige Öle, die im idealen Verhältnis gemischt sind. Was bereits bei zwei Ölen keine leichte Aufgabe ist hat das Team von Mr. Burtons bei fünf Ölen wirklich gut hinbekommen. Die Konsistenz und Textur des Öls ist angenehm, es lässt sich gut einarbeiten und zieht fast sofort ein. Ölige Finger gehören der Vergangenheit an. Das Barthaar wird spürbar weicher und sieht besser aus, ohne ölig zu glänzen.

 


Der Testbericht

Wie schon beim Mr. Burtons pure möchte ich den Testbericht ein wenig strukturieren. Einige Punkte sind ja gleich, wie bei beim pure, aber trotzdem schadet es nicht, wenn Ihr nochmal erinnert werdet.

Verpackung

Auch beim fresh bleibt Mr. Burtons seinem Stil treu und liefert das Bartöl im grauen Karton mit Glasflasche. Die Flasche selbst ist mit dem praktischen Pumpaufsatz verschlossen und aus undurchsichtigem schwarzen Glas. Die lichtgeschützte Flasche und der Pumpaufsatz, der eine Entnahme ohne Lufzufuhr ermöglich, dienen der Haltbarkeit des Öls. Der Name des Öls ist, anders als bei den anderen Produkten, in frischem Grün gehalten.

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Inhaltsstoffe

Neben dem Basisöl mit Argan-, Mandel-, Jojoba-, Aprikosenkern- und Traubenkernöl sind im Mr. Burtons fresh auch ätherische Öle enthalten. Insgesamt sind es vier Düfte, die die bärtige Nase umwehen und den Bartträger mit einer duftigen Aura umgeben sollen. Das Orangenöl wirkt auf die Muskulatur entspannend. Grapefruit hellt die Stimmung auf und wirkt auch entzündungshemmend. Pfefferminzöl wirkt sich positiv auf Gedächtnis und Konzentrtion aus und hat ebenfalls entzündungshemmende Eigenschaften und das Lavendelöl wirkt belebend und hilft dabei, klare Gedanken zu fassen. Die Duftkombination ist also auf dieser Ebene schon einmal sehr gut gelungen. Die Wirkung der Stoffe ist ähnlich und alle Düfte sorgen dafür, dass man wach, oder eben frisch wird, so wie der Name es verspricht.

Mandelöl

War es beim letzten Test das Arganöl, das ich genauer betrachtet habe, so möchte ich heute zwei weitere Bestandteile des Basisöls genauer unter die Lupe nehmen. Man sollte ja schließlich wissen, was man sich ins Gesicht einmassiert. Prunus dulcis ist der Mandelbaum, der ursprünglich auch Südwest-Asien stammt, aber auch fleissig im Mittelmeerraum angepflanzt wird. Das Mandelöl ist ein sehr wertvolles Öl, das gerne in Kosmetikprodukten und Ölen eingesetzt wird. Es lässt sich hervorragend mit anderen Ölen vermischen und wird Beruhigend auf die Haut. Häufig findet es auch Verwendung als Massageöl, da es lange für Gleitfähigkeit sorgt. Auf der Verpackung von Mr. Burtons wird die Wirkung des Mandelöls als hautpflegend beschrieben. Es vermindert Spannungsgefühle.

Aprikosenkernöl

Ein weiterer Bestandteil des Basisöls ist das Aprikosenkernöl. Gemäß der Beschreibung von Mr. Burtons vermindert es Juckreiz, speziell in der Wachstumsphase. Das Aprikosenkernöl ähnelt dem Mandelöl sehr stark. Die enthaltene Linolsäure ist gut geeignet geschädigte Haut zu regenerieren. Intakte Haut wird mit Feuchtigkeit versorgt und man erhält ein glatteres Hautgefühl. Das Öl wird, wie der Name schon sagt aus Aprikosenkernen gepresst. Es weist einen hohen Gehalt am Vitamin B17 auf, das in der Alternativmedizin zur Krebsheilung eingesetzt wird. Das ist wissenschaftlich aber nicht nachgewiesen. Die Berühigung der juckenden Haut beim Bartwuchs ist aber durchaus, durch die hautpflegenden Eigenschaften des Aprikosenkernöl erklärbar.

Anwendung

Das Öl lässt sich einfach und gut dosieren. der Pumpspender liefert je Pumphieb einen Tropfen Bartöl. Ich habe meist drei, hin und wieder auch nur zwei Tropfen verwendet. Das Öl hat, genauso wie das pure eine angenehme Textur und ist relativ dickflüssig. Es verläuft kaum auf der Hand und lässt sich problemlos zwischen den Händen verreiben. Das Einarbeiten in den Bart ist einfach und das Öl ist sehr ergiebig. Mit zwei Tropfen lässt sich auch ein längerer Bart problemlos komplett bearbeiten.

Geruch

Anders als beim Mr. Burtons pure, das nur einen leichten Eigengeruch des Öls hat, ist das Mr. Burtons fresh mit vier ätherischen Ölen angereichert. Direkt bei der Anwendung dominiert der Grapefruitgeruch. Getragen von der Orange entwickelt sich die Anfangs deutliche Grapefruitnote langsam zu einem leicht süßlichen Zitrusduft, der in einer bis zwei Stunden langsam abnimmt und fast vollständig verfliegt. Die beiden anderen Komponenten, Lavendel und Pfefferminze sind sehr dezent und, zumindest für mich, nicht separat wahrzunehmen. Sie runden den Duft ab und unterstützen die erfrischende Wirkung des Duftes. Der Geruch des Mr. Burtons fresh ist frisch und belebend. Genau das richtige um Morgens in die Gänge zu kommen.

Aufnahme

Wie auch die anderen Mr. Burtons Öle wird das Mr. Burtons fresh rasch vom Bart und von der Haut aufgenommen. Die Hände sind fast sofort nach dem Einmassieren wieder verwendbar und nehmen das Bartöl genauso rasch auf, wie der Bart. Der Bart selbst wirkt dabei nie, wie eingeölt und nach wenigen Minuten kann man ihn gefahrlos anfassen ohne Öl auf den Fingern wahrzunehmen.

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Fazit

Dass die Qualität des Basisöls überzeugt und natürlich auch das Mr. Burtons fresh die hervorragenden Eigenschaften der anderen Öle im Bezug auf Textur und Aufnahme hat, ist klar. Der Geruch ist erfrischend und angenehm. Wie alle Zitrus-Düfte verfliegen auch die dominante Grapefruit und die Orange innerhalb der ersten beiden Stunden und hinterlassen einen dezenten unaufdringlichen Geruch im Bart, der sich sehr im Hintergrund hält. Das Mr. Burtons fresh kombiniert einen erfrischenden kräftigen Duft, der rasch verfliegt mit einem ausgezeichneten Basisöl, das Bart und Gesichtshaut pflegt, beruhigt und entspannt. Düfte, die man in unmittelbarer Nähe der Nase aufbringt können rasch penetrant und unangenehm werden, auch wenn sie im ersten Moment durchaus angenehm sein können. Dieses Dilemma haben alle Bartpflegeprodukte und es gibt zahlreiche, die die Kurve nicht so elegant meistern. Mr. Burtons hat das Problem mit rasch verfliegenden Düften gelöst, die Ihre erfrischende Wirkung entfalten und sich nach getaner Arbeit wieder verziehen. Zurück bleibt ein angenehm dezenter Geruch, den man nicht permanent wahrnimmt. Eine gelungene Kombination, die Nase und Bart gleichermaßen gut tut und dem Namen fresh durchaus gerecht wird.


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