Damenbart

Die Liebe zum Vollbart geht weit und tief, aber bei heterosexueller Veranlagung erwartet der ambitionierte Bartträger beim Kusspartner haarlose Lippen. Barthaar zärtlich an Barthaar zu reiben kann durchaus seinen Reiz haben, kommt aber für einen großen Teil der Bevölkerung nicht in Frage. Der Damenbart kommt nicht gut an.

Bart ist männlich

Kennt man die Ursachen für den Bartwuchs wird auch schnell klar, warum man bei der Frau keinen Bart erwarten sollte. Die üppige Gesichtsbehaarung begründet sich nämlich im Testosteronspiegel und das, wo der Großteil von dem Testosteron herkommt hofft Mann nicht zu finden, wenn er sucht, was Männer eben so suchen.

unweibliche Sideeffects

Das Testosteron verhilft dem Jüngling zur tieferen Stimme und den männlichen Körperbau. Der Muskelaufbau wird gefördert und allerhand andere Effekte stellen sich ein. Auch die  männlichste aller männlichen Eigenschaften verdankt ihren üppigen Wuchs dem Testosteron. Die Rede ist natürlich vom Bart, der im Gesicht der Jungs zu sprießen beginnt und den Mann bis zum bärtigen Lebensende begleitet.

Frauen mit erhöhtem Testosteronspiegel profitieren von den positiven Eigenschaften des Testosterons nicht ganz so sehr, wie wir Männer. Neben der tiefen Stimme und der Körperbehaarung ist das Testosteron bei der Zunahme an Knochendichte hilfreich was bei älteren Frauen schon mal ein typisch weibliches Problem lösen würde, allerdings könnte eine allzu flauschige Körperbehaarung bei Frauen als störend empfunden werden.

Damenbart

Das Phänomen namens Hirsutismus betrifft allerdings 5-10% der weiblichen Bevölkerung. Wenn also Dein Frauchen einen hohen Ladyshave-Verbrauch hat und gerne mal an Deine Rasierseife geht, oder das Epiliergerät Morgens heiß läuft und die Stromrechnung nach oben treibt während die gute Frau trotzdem nicht ungewöhnlich haarlos erscheint, dann ist sie in guter Gesellschaft. Du bist dann übrigens auch in guter Gesellschaft, weil Testosteron auch bei der Frau nicht nur die Körperbehaarung, sondern auch den Sexualtrieb fördert.

Alles mit Maß und Ziel

Trotzdem gibt es beim Guten, nämlich beim Bart, bei der Frau eine Schmerzgrenze. Während vereinzelt zarte Häärchen auf der Oberlippe nicht jeden stören und ein Teil der Frau sind, wie andere, wesentlich weiblichere Dekorelemente, so könnten Bartstoppel, wie wir sie vom Bereich außerhalb der feinen Konturen unseres Vollbart kennen auch einen abstoßende Wirkung haben. Muss man die Geliebte zuerst rasieren schicken um die eigene Bartöl-verwöhnte Gesichtshaut beim Liebesakt nicht zu sehr zu strapazieren, so sollte über Alternativen gesprochen werden. Dabei sind nicht nur Stellungswechsel und lederne Gesichtsmasken gemeint, sondern professionelle und langanhaltende Haarentfernung. Dr. Schmitz von S-thetic wäre da zum Beispiel ein guter Ansprechpartner.

weniger ernste Aufarbeitung

Freaking News, eine Seite, die immer wieder zu Photoshop-Contests aufruft hat aufgerufen Berühmte Frauen mit Bärten zu versehen. So könnte es aussehen, wenn die Damen der Schöpfung uns im Barte ebenbürtig wären.

Hier der Link zur Damenbart-Gallerie!

1 Kommentar

  1. christine

    Ohja, ein Bart ist männlich und daher leide ich schon seit längerem Zeitraum unter meinem Damenbart… ich überlege eine Laser Therapie zu machen, aber erstmal Absprache mit meinem Hautarzt halten, mal sehen, was er dazu meint.

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